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Cochem Sehenswürdigkeiten: 12 Ziele in der kleinsten Kreisstadt Deutschlands

Cochem ist mit knapp 4.900 Einwohnern die kleinste Kreisstadt Deutschlands, und die meisten Cochem Sehenswürdigkeiten liegen so dicht beieinander, dass du sie an einem Tag zu Fuß schaffst. Über allem steht die Reichsburg auf ihrem Bergkegel, gut hundert Meter über der Mosel. Was Bacharach für den Mittelrhein ist, ist Cochem für die Mosel: der Ort, den fast jeder im Kopf hat, wenn er an das Flusstal denkt.

Dieser Artikel ist recherchiert, nicht erlebt. Alle Preise, Öffnungszeiten und Adressen stammen direkt von den Betreibern und der Stadt, nicht aus zweiter Hand, und tragen den Stand August 2026. Was hier fehlt, sind eigene Fotos und eigene Anekdoten.

Cochem an der Mosel mit der Reichsburg über den Dächern der Altstadt
Cochem mit der Reichsburg. Das Bild, das die meisten im Kopf haben, wenn sie an die Mosel denken. Foto: Depositphotos.com

Cochem auf einen Blick

  • Wie lange: Ein voller Tag reicht für Altstadt, Burg und Aussichtspunkt. Zwei Tage, wenn Bunker und eine Schifffahrt dazukommen.
  • Das Wahrzeichen: Die Reichsburg, nur mit Führung zugänglich, 10 Euro für Erwachsene.
  • Der beste Blick: Pinnerkreuz, mit der Sesselbahn in wenigen Minuten erreichbar.
  • Das Ungewöhnlichste: Der Bundesbank-Bunker, in dem 15 Milliarden Mark einer geheimen Notstandswährung lagerten.
  • Ohne Auto: Sehr gut. Der Bahnhof liegt im Ort, der Regionalexpress braucht ab Koblenz 37 Minuten, ab Trier 49.
  • Beste Zeit: Mai bis Oktober. Ende August ist Weinfest, im Dezember Weihnachtsmarkt.
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Alle zwölf Sehenswürdigkeiten aus diesem Artikel auf einer Karte, dazu Bahnhof, Tourist-Information und der Freizeitpark Klotten. Die Karte erscheint erst, wenn du die Cookie-Einwilligung erteilt hast.

1. Reichsburg Cochem

Die Reichsburg wurde 1130 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1688 besetzten Truppen Ludwigs XIV. die Anlage und zerstörten sie ein Jahr später. Fast zwei Jahrhunderte lag sie in Trümmern, bis der Berliner Kaufmann Louis Ravené sie 1868 für 300 Taler kaufte und im neugotischen Stil wieder aufbauen ließ. Was du heute siehst, ist also weniger mittelalterliche Substanz als eine Vorstellung des 19. Jahrhunderts davon, wie eine Burg auszusehen hat. Das macht sie nicht weniger sehenswert, erklärt aber, warum sie so vollständig wirkt.

Die Reichsburg Cochem auf ihrem Bergkegel über dem Moseltal
Die Reichsburg steht gut hundert Meter über der Mosel. Foto: @serrnovik/Depositphotos.com

Wichtig für die Planung: Burg und Burghöfe sind ausschließlich im Rahmen einer Führung zugänglich. Einfach hochlaufen und sich umsehen funktioniert nicht.

  • Adresse: Schlossstraße 36, 56812 Cochem
  • Öffnungszeiten: täglich 9:30 bis 17:00 Uhr (Start der letzten Führung), Burgschänke 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Eintritt: Erwachsene 10 Euro, Kinder von 6 bis 17 Jahren 5 Euro, Familienkarte 26 Euro, Gruppen ab 12 Personen 9 Euro pro Person (Stand 2026)
  • Anfahrt: An der Burg gibt es keine Parkplätze. Du gehst zu Fuß hinauf oder nimmst den Shuttle-Bus.

Aktuelle Termine und Sonderführungen stehen auf der offiziellen Seite der Reichsburg.

2. Die Altstadt und der Marktplatz

Die Cochemer Altstadt ist klein, und das ist ihre Stärke: Vom Marktplatz aus erreichst du jedes Ziel in der Innenstadt in wenigen Minuten. Im Zentrum steht das Rathaus von 1739, davor der Martinsbrunnen. Ringsum reihen sich Fachwerkhäuser, in denen heute überwiegend Weinstuben und Läden sitzen.

Fachwerkhäuser am Marktplatz in der Altstadt von Cochem
Der Marktplatz ist der Mittelpunkt der Altstadt. Foto: @SinaEttmer/Depositphotos.com

Wer den Trubel umgehen will, geht früh. Cochem hat in der Saison viele Tagesgäste, und die verteilen sich zwischen etwa 11 und 17 Uhr auf genau diese paar Gassen.

3. Die drei Stadttore: Enderttor, Balduinstor und Martinstor

Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind drei Tore erhalten. Sie stehen heute etwas verloren zwischen jüngeren Häusern, markieren aber noch immer die alte Stadtgrenze. Das Enderttor im Norden ist das bekannteste und am besten erhaltene. Das Balduinstor liegt im Westen, das Martinstor im Süden Richtung Mosel. Alle drei sind frei zugänglich und kosten nichts, und wenn du sie der Reihe nach abläufst, hast du nebenbei einen Rundgang um die komplette Altstadt gemacht.

4. Sesselbahn und Pinnerkreuz: der beste Blick auf Cochem

Das Pinnerkreuz auf dem Pinnerberg gegenüber der Burg liefert den Blick, den du von Cochem im Kopf hast: Stadt, Fluss und Burg in einem Bild. Hinauf kommst du zu Fuß oder mit der Cochemer Sesselbahn, die an der Endertstraße startet. Das Kreuz erinnert an einen Hirten, der beim Versuch, ein Schaf zu retten, im Steilgelände abstürzte.

  • Talstation: Endertstraße 44, 56812 Cochem
  • Preise: Bergfahrt oder Talfahrt einzeln 5,90 Euro (Kinder von 4 bis 14 Jahren 2,90 Euro), hin und zurück 7,90 Euro (Kinder 3,90 Euro), Familienkarte für Eltern mit zwei bis vier Kindern 20 Euro
  • Betriebszeiten: saisonal gestaffelt, in den Sommerferien 9:30 bis 18:30 Uhr, im Spätherbst deutlich kürzer. Bei Regen behält sich der Betreiber kürzere Zeiten vor.

Die tagesaktuellen Zeiten stehen bei der Cochemer Sesselbahn. Wer laufen will: Der Weg hinauf dauert je nach Tempo eine gute halbe Stunde und ist durchgehend beschildert.

5. Der Bundesbank-Bunker: 15 Milliarden Mark unter dem Berg

Unter einem unauffälligen Wohnhaus im Ortsteil Cond liegt die ungewöhnlichste Sehenswürdigkeit der Stadt. Die Bundesbank baute hier im Kalten Krieg einen atomsicheren Bunker und lagerte darin rund 15 Milliarden Mark einer geheimen Ersatzwährung, die im Ernstfall die D-Mark hätte ablösen sollen. Jahrzehntelang wusste davon fast niemand. Heute ist die Anlage eine Dokumentationsstätte und von allen Zielen in Cochem das, worüber du hinterher am meisten nachdenkst.

  • Adresse: Am Wald 35, 56812 Cochem-Cond
  • Eintritt: Erwachsene 14 Euro, Kinder von 7 bis 17 Jahren 7 Euro, Familienticket für 2 Erwachsene und bis zu 5 Kinder 36 Euro, Gruppen ab 15 Personen 13 Euro pro Person. Kinder unter 7 Jahren in Begleitung frei. Fotoerlaubnis 2,50 Euro.
  • Dauer: 45 Minuten für die offene Führung, 120 Minuten für Themenführungen
  • Führungszeiten: 1. April bis 30. Juni täglich um 11, 12, 13, 14 und 15 Uhr. 1. Juli bis 1. November täglich um 10:30, 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr. Im Winter nur an Wochenenden.
  • Wichtig: Eine Reservierung ist nicht möglich, es gibt nur den Ticketkauf. An starken Tagen also früh da sein.

Aktuelle Termine stehen beim Bundesbank-Bunker Cochem.

6. Die Historische Senfmühle

Die Senfmühle an der Stadionstraße stammt aus dem Jahr 1810 und mahlt bis heute mit Wasserkraft. Bei der Führung siehst du das Mahlwerk in Betrieb und probierst anschließend die verschiedenen Sorten, von denen eine nach einem Rezept von 1820 hergestellt wird. Das dauert nicht lang und ist eines der wenigen Ziele in Cochem, an dem es nicht um Burgen geht.

Adresse: Stadionstraße 1, 56812 Cochem. Führungszeiten und Preise wechseln saisonal und stehen auf der Seite des Betreibers.

7. Das Cochemer Tummelchen

Das Tummelchen ist der vierte Stadtbalkon Cochems und steht in kaum einer Sehenswürdigkeiten-Liste. Der Hügel über der Altstadt war bis in die 1970er Jahre Weinberg und lag danach jahrzehntelang brach. Inzwischen ist er als Landschaftsgarten hergerichtet, mit Sitzstufen aus Cortenstahl, die an ein römisches Amphitheater erinnern. Von dort siehst du auf den Marktplatz, über die Dächer der Altstadt und hinüber zur Reichsburg.

Der Name geht auf „Tumulus“ zurück, die Bezeichnung für einen Grabhügel. Der Zugang ist frei und kostet nichts. Wenn du in Cochem einen Ort suchst, an dem im August niemand steht, ist es dieser.

8. Das Kulturzentrum Kapuzinerkloster

Das ehemalige Kapuzinerkloster am Klosterberg geht auf das Jahr 1625 zurück und ist heute Veranstaltungsort für Konzerte, Theater und Ausstellungen. Die historischen Natursteinwände sind erhalten, der größte Saal fasst gut 220 Menschen. Wer nicht wegen einer Veranstaltung kommt, kann nach Absprache an einer Klosterführung teilnehmen.

Adresse: Klosterberg 5, 56812 Cochem

9. Skagerrakbrücke und Moselpromenade

Die Skagerrakbrücke führt am Endertplatz über die Mosel und ist die beste Stelle für das klassische Cochem-Foto: Altstadt links, Burg darüber, Fluss davor. Auf der anderen Seite liegt der Ortsteil Cond, von dem aus du die Stadt als Ganzes siehst. Die Moselpromenade auf der Altstadtseite ist der Ort, an dem in Cochem abends etwas los ist.

10. Schifffahrt auf der Mosel

Vom Wasser aus siehst du die Reichsburg in ihrer eigentlichen Größe, und die Weinberge ergeben erst vom Fluss aus ein zusammenhängendes Bild. Ab Cochem starten kurze Rundfahrten ebenso wie längere Strecken bis Beilstein, teilweise mit Schleusendurchfahrt.

Ausflugsschiff auf der Mosel vor der Kulisse von Cochem
Vom Wasser aus wirkt die Burg deutlich größer als von der Altstadt. Foto: @Maugli/Depositphotos.com

11. Weinprobe beim Winzer

Cochem liegt mitten im Anbaugebiet Mosel, und die Steillagen rund um die Stadt gehören zu den steilsten Weinbergen Europas. Riesling dominiert. Viele Winzer bieten Proben an, oft mit Blick auf die Reben, und in der Altstadt gibt es Weinstuben, die ihre eigenen Weine ausschenken. Wer sich für den Weinbau selbst interessiert: Ende August ist Weinfest, dann ist die ganze Innenstadt daran beteiligt.

Weinprobe mit Moselwein bei einem Winzer in Cochem
Riesling aus Steillagen ist das, wofür die Mosel steht. Foto: Irina Naoumova/Depositphotos.com

12. Die Ruine Winneburg

Rund vier Kilometer vom Zentrum entfernt liegt im Enderttal die Ruine Winneburg aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist nur zu Fuß erreichbar, und genau das macht sie interessant: Während sich in der Altstadt die Tagesgäste drängen, bist du hier oft allein. Der Weg durch das Enderttal ist gut markiert und dauert etwa eine Stunde.

Mauerreste der Ruine Winneburg im Enderttal bei Cochem
Die Winneburg im Enderttal, nur zu Fuß erreichbar. Foto: @alfotokunst/Depositphotos.com

Wandern rund um Cochem

Cochem liegt am Moselsteig, und zwei Etappen treffen sich hier. Die Etappe von Beilstein nach Cochem misst rund 14 Kilometer, die von Cochem nach Treis-Karden 24,5 Kilometer. Beide lassen sich mit der Bahn oder dem Schiff kombinieren, du musst also nicht denselben Weg zurück.

Anspruchsvoller wird es am Calmont bei Bremm, gut 20 Kilometer moselaufwärts. Der Klettersteig führt durch den steilsten Weinberg Europas und ist nichts für Menschen mit Höhenangst. Die Moselschleife bei Bremm ist ohnehin eines der meistfotografierten Motive der Region.

Cochem mit Kindern

Der Wild- und Freizeitpark Klotten liegt rund drei Kilometer nördlich und verbindet Tiergehege mit Fahrgeschäften. Für einen Regentag gibt es das Freizeitzentrum Cochem mit Hallen- und Freibad und Sauna. Und die Sesselbahn ist für die meisten Kinder ohnehin der Höhepunkt des Tages, weil die Fahrt offen ist und man die Füße baumeln lässt.

Die Reichsburg bietet eigene Kinderführungen an, bei denen es nicht um Baugeschichte geht. Die kosten für Kinder 5 Euro und für begleitende Erwachsene 9 Euro, sind aber an Mindestpauschalen gebunden und lohnen sich eher für Gruppen.

Ausflugsziele in der Umgebung

Burg Eltz ist der Grund, warum viele überhaupt an die Untermosel fahren. Anders als die Reichsburg wurde sie nie zerstört und ist seit über 800 Jahren im Besitz derselben Familie. Sie liegt rund 30 Kilometer nordöstlich und ist von April bis November geöffnet.

Beilstein, moselaufwärts, gilt als das schönste Dorf der Strecke und hat keinen Bahnhof. Am elegantesten kommst du mit dem Schiff hin. Monreal in der Eifel ist ein Fachwerkort an einem Bachlauf, über dem zwei Burgruinen stehen. Die Hängeseilbrücke Geierlay im Hunsrück misst 360 Meter bei rund 100 Metern Höhe.

Etwa eine Stunde entfernt liegt außerdem Idar-Oberstein mit seiner Felsenkirche, und moselaufwärts folgt Bernkastel-Kues. Einen Überblick über die gesamte Strecke gibt der Artikel zu den schönsten Orten an der Mosel.

Führungen und Touren ab Cochem

Panorama-Rundfahrt auf der Mosel. Die einstündige Rundfahrt ab Cochem ist mit über 1.100 Bewertungen bei 4,5 Sternen das meistgebuchte Angebot der Region und der einfachste Weg, die Burg vom Wasser aus zu sehen. Angebote ansehen*.

Schifffahrt nach Beilstein mit Schleusendurchfahrt. Zweieinhalb Stunden, und zugleich die eleganteste Lösung für Beilsteins fehlenden Bahnanschluss: Du kommst ohne Auto hin und wieder zurück. Angebote ansehen*.

Stadtführungen, Nachtwächterrundgänge und Fahrten mit dem Mosel-Wein-Express laufen über die Tourist-Information Ferienland Cochem am Endertplatz 1.

Anreise, Parken und beste Reisezeit

Mit der Bahn ist Cochem einer der bequemsten Orte an der Mosel. Der Bahnhof Cochem (Mosel) liegt an der Moselstrecke Koblenz bis Trier und mitten im Ort. Der Regionalexpress braucht ab Koblenz 37 Minuten, ab Trier 49. Das Bahnhofsgebäude selbst gilt als eines der Hauptwerke des Heimatstils um 1900.

Mit dem Auto kommst du über die A48 Koblenz bis Trier, aus östlicher Richtung über die Ausfahrt Kaisersesch und dann zwölf Kilometer, aus westlicher über Ulmen und 23 Kilometer. Zum Parken nennt die Stadt das städtische Parkhaus in der Endertstraße und den City-Parkplatz in der Pinnerstraße hinter dem Bahnhof, wo ein Tagesticket am günstigsten ist. An der Burg selbst gibt es keine Parkplätze.

Die beste Zeit liegt zwischen Mai und Oktober, weil dann Sesselbahn, Schifffahrt und Bunkerführungen im vollen Takt laufen. Ende August ist Weinfest, im Dezember Weihnachtsmarkt. Im November und Januar ist vieles geschlossen oder auf Wochenenden reduziert.

Wer den Moselsteig läuft oder das Weinfest mitnehmen will, bleibt sinnvollerweise über Nacht. Unterkünfte in Cochem ansehen*.

Fazit: lohnt sich Cochem?

Cochem ist klein, gut erreichbar und hat mit Burg, Aussichtspunkt und Bunker drei Ziele, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Genau diese Mischung macht den Ort für einen Tag stark. Der Preis dafür ist der Andrang: Zwischen Mai und Oktober ist die Altstadt tagsüber voll, und wer das nicht mag, kommt früh oder bleibt über Nacht.

Wenn du nur eines auswählen kannst, nimm den Bundesbank-Bunker. Die Reichsburg ist das schönere Motiv, aber der Bunker ist die Geschichte, die du sonst nirgends bekommst. Mehr Bilder von der Mosel gibt es auf unserem Instagram.

Was kann man in Cochem machen?

Die Reichsburg besichtigen, mit der Sesselbahn zum Pinnerkreuz fahren und den Bundesbank-Bunker besuchen. Dazu kommen die Altstadt mit ihren drei erhaltenen Stadttoren, die Historische Senfmühle von 1810 und eine Schifffahrt auf der Mosel. Für einen Tag reicht das gut aus.

Hat Cochem eine Altstadt?

Ja. Die Cochemer Altstadt ist klein und liegt komplett zwischen den drei erhaltenen Stadttoren Enderttor, Balduinstor und Martinstor. Im Zentrum steht der Marktplatz mit dem Rathaus von 1739 und dem Martinsbrunnen, umgeben von Fachwerkhäusern mit Weinstuben und Läden.

Was kostet der Eintritt in die Reichsburg Cochem?

Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder von 6 bis 17 Jahren 5 Euro, die Familienkarte kostet 26 Euro. Burg und Burghöfe sind ausschließlich im Rahmen einer Führung zugänglich. Stand August 2026.

Kann man den Bundesbank-Bunker in Cochem besichtigen?

Ja, aber nur mit Führung. Sie dauert 45 Minuten und kostet für Erwachsene 14 Euro, für Kinder von 7 bis 17 Jahren 7 Euro. Eine Reservierung ist nicht möglich, Tickets gibt es nur vor Ort oder online. Im Sommer finden täglich mehrere Führungen statt, im Winter nur an Wochenenden.

Wo parkt man in Cochem?

Die Stadt nennt das städtische Parkhaus in der Endertstraße und den City-Parkplatz in der Pinnerstraße hinter dem Bahnhof, wo ein Tagesticket am günstigsten ist. An der Reichsburg selbst gibt es keine Parkplätze, dorthin führen ein Fußweg und ein Shuttle-Bus.

Wie lange sollte man in Cochem bleiben?

Ein voller Tag reicht für Altstadt, Reichsburg und Pinnerkreuz. Wer zusätzlich den Bundesbank-Bunker und eine Schifffahrt machen will, plant zwei Tage ein. Als Standquartier für die Untermosel eignet sich Cochem auch länger, weil der Bahnhof im Ort liegt.

Noch mehr Reisetipps für die Region

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