Schöne Städte NRW: Unsere 15 Favoriten – von Fachwerk bis Rhein

NRW und wir – das ist eine lange Geschichte. Oliver hat drei Jahre in Düsseldorf gelebt, und seitdem zieht es uns immer wieder nach Nordrhein-Westfalen zurück. Ob die Fachwerk-Gassen von Monschau, der Blick von Schloss Drachenburg über das Rheintal oder ein früher Morgen am Prinzipalmarkt in Münster – NRW überrascht uns jedes Mal.

In diesem Artikel stellen wir dir unsere 15 schönsten Städte in NRW vor. In Köln, Düsseldorf, Münster, Aachen, Monschau und Königswinter waren wir selbst – dort teilen wir unsere Erfahrungen und Tipps. Die anderen neun Städte stehen auf unserer Liste und wir updaten die Abschnitte, sobald wir dort waren.

Die 15 schönsten Städte in NRW

Kommen wir nun zum Herzstück unseres Artikels: den 15 schönsten Städten, die du in NRW unbedingt besuchen solltest. Diese Städte sind abwechslungsreiche Ausflugsziele in NRW – von beeindruckenden Sehenswürdigkeiten über spannende Industriekultur bis hin zu entspannten Erholungsorten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wir haben eine Mischung aus bekannten Metropolen, charmanten mittelgroßen Städten und echten Geheimtipps für dich zusammengestellt. Wenn du Inspiration für weitere schöne Städte in Deutschland suchst, schau dir unsere Übersicht der schönsten Städte Deutschlands an.

Die großen Fünf: Metropolen mit Charakter – Schöne Städte NRW

1. Köln – Die Rheinmetropole mit dem Herzen am rechten Fleck

Bunte Häuser am Martinswinkel in Köln mit Groß St. Martin im Hintergrund
Der Martinswinkel in Kölns Altstadt – eines der schönsten Fotomotive der Stadt

Köln war der letzte Stopp auf unserem Rhein-Trip von Frankfurt über Bingen und Bacharach bis hierher – und was für ein Finale. Selbst wenn du nur zwei Stunden in Köln hast (so wie wir beim letzten Besuch im Juli 2024), wirst du den Dom nicht vergessen. Wir waren Jahre zuvor schon einmal da und sind damals die 533 Stufen auf den Südturm gestiegen. Der Panoramablick über die Stadt und den Rhein von dort oben ist den Aufstieg absolut wert.

Was du sehen musst: Der Kölner Dom ist noch kostenlos (Stand März 2026) – den Turmaufstieg (ca. 6 €) solltest du dir trotzdem gönnen. Schlendere danach durch die Altstadt rund um den Alten Markt und Heumarkt und lass dich in einem der Brauhäuser auf ein Kölsch und einen Halven Hahn nieder. Die Hohenzollernbrücke mit ihren tausenden Liebesschlössern bietet einen tollen Blick zurück auf die Domsilhouette.

Spartipp: Mit der KölnCard bekommst du freie Fahrt im ÖPNV und Rabatte bei vielen Museen. Der Rheinauhafen mit seiner modernen Architektur kostet gar nichts – einfach am Ufer entlangspazieren.

Anreise: Der Kölner Hauptbahnhof liegt direkt neben dem Dom und bietet eine perfekte Anbindung an den Fern- und Nahverkehr.

2. Düsseldorf – Landeshauptstadt mit Mode und Flair

Düsseldorf ist für uns mehr als ein Reiseziel – Oliver hat hier drei Jahre gelebt und gearbeitet. Die Stadt hat vielleicht nicht den sofortigen Wow-Effekt wie Köln, wächst einem aber mit der Zeit ans Herz. Wenn Freunde zu Besuch kamen, war die erste Station immer das Rheinufer: Auf der Rheinpromenade zwischen Altstadt und Medienhafen lässt sich Düsseldorf am besten spüren.

Was du sehen musst: Die Königsallee (kurz: Kö) ist Düsseldorfs Shopping-Meile und eignet sich hervorragend zum Bummeln – auch wenn du nichts kaufst, ist die Flaniermeile am Stadtgraben sehenswert. Die Altstadt wird als „längste Theke der Welt“ beworben, und tatsächlich reiht sich hier Kneipe an Kneipe. Ein Altbier in einer der Hausbrauereien (Uerige, Füchschen oder Schumacher) gehört dazu. Vom Rheinturm hast du den besten Überblick über die Stadt.

Unser Tipp: Der Medienhafen mit den Gehry-Bauten ist ein toller Fotospot, besonders in der Abendsonne. Und wenn du shoppen willst: Düsseldorf ist dafür ehrlich gesagt besser als Köln – weniger überlaufen, bessere Auswahl.

3. Münster – Die Fahrradstadt, in die wir immer wieder kommen

Giebelhäuser mit Arkaden am Prinzipalmarkt in Münster bei Abendbeleuchtung
Der Prinzipalmarkt in Münster am Abend – wenn die Läden leuchten und die Touristen weg sind

Münster ist eine Stadt, in der wir schon mehrfach waren – einmal sogar im Auftrag des Münsterländer Tourismusverbands. Und jedes Mal entdecken wir neue Ecken. Wer schöne Städte in NRW sucht, kommt an Münster nicht vorbei. Die Kombination aus historischer Altstadt, entspanntem Aasee und der allgegenwärtigen Fahrradkultur macht die Stadt zu etwas Besonderem. Alle Details zu unseren Besuchen findest du in unserem ausführlichen Münster Sehenswürdigkeiten-Artikel.

Was du sehen musst: Der Prinzipalmarkt mit seinen Giebelhäusern ist das Herz der Stadt – und zurecht. Der St.-Paulus-Dom, der Aasee und der Botanische Garten sind weitere Pflicht-Stopps. Münster eignet sich auch richtig gut zum Einkaufen.

Fototipp: Wenn du Münster ohne Menschenmassen fotografieren willst, komm früh morgens. Die Altstadt im ersten Licht, bevor die Läden öffnen – das sind die besten Motive.

Spartipp: Leih dir ein Rad und erkunde die Stadt wie die Einheimischen. Die meisten Kirchen und der Botanische Garten sind kostenlos.

4. Aachen – Auf den Spuren Karls des Großen

Aachen haben wir am selben Wochenende wie Monschau besucht (März 2026) – die beiden Städte liegen nur eine knappe Stunde auseinander und lassen sich perfekt kombinieren. Der Aachener Dom war als Deutschlands erstes UNESCO-Welterbe natürlich Pflicht. Der wurde bereits 803 fertiggestellt, und wenn du reingehst, achte auf die karolingischen Mosaike und den Karlsthron auf der Empore.

Was du sehen musst: Neben dem Dom lohnt sich ein Abstecher zum Elisenbrunnen, wo warmes Thermalwasser aus der Quelle sprudelt – probieren kostet nichts, schmeckt aber gewöhnungsbedürftig. Das historische Rathaus und die Altstadt rund um den Markt sind ebenfalls sehenswert. Und natürlich: Aachener Printen als Mitbringsel einpacken.

Spartipp: Der Dom selbst ist kostenlos, nur die Domschatzkammer kostet Eintritt. Kombinier Aachen mit einem Abstecher nach Monschau in der Eifel – das klappt an einem Wochenende perfekt.

5. Bonn – Die ehemalige Bundeshauptstadt am Rhein

Bonn, die Geburtsstadt Beethovens, begeistert mit historischen Schätzen, einer lebendigen Kulturszene und malerischen Grünflächen. Noch heute trägt die Stadt den Beinamen „Diplomatenstadt“.

Was du sehen musst: Ein Muss für Musikliebhaber ist das Beethoven-Haus. Erkunde die Museumsmeile mit ihren hochkarätigen Ausstellungen und folge dem Weg der Demokratie durch das ehemalige Regierungsviertel. Entspannung findest du im riesigen Freizeitpark Rheinaue.

Spartipp: Die meisten Parks und der Außenbereich des Beethoven-Hauses sind kostenlos. Viele Museen bieten an bestimmten Tagen vergünstigten oder freien Eintritt.

Geheimtipp: Im Frühling verwandelt sich die Heerstraße in der Altstadt in einen traumhaften Tunnel aus rosa Kirschblüten – ein perfekter Fotospot!

Mittelgroße Perlen: Fachwerk und Geschichte

6. Monschau – Die Fachwerkperle der Eifel

Fachwerkhäuser an der Rur in Monschau mit Haller-Ruine im Hintergrund
Monschau im März 2026 – die Fachwerkhäuser an der Rur mit der Haller-Ruine oben auf dem Berg

In Monschau waren wir gerade erst (März 2026) und haben einen Nachmittags- und Abendspaziergang durch die Altstadt gemacht. Das Städtchen liegt in einem engen Tal der Rur, und die Fachwerkhäuser schmiegen sich dicht aneinander – wirklich niedlich. Über 330 Bauwerke stehen unter Denkmalschutz, und die gesamte Altstadt fühlt sich an wie eine Zeitreise.

Unser ehrlicher Eindruck: Monschau ist wunderschön, aber ein halber Tag reicht völlig. Im März war es im Tal noch ziemlich kalt – im Sommer ist es hier sicher angenehmer. Wenn du in der Eifel unterwegs bist, solltest du Monschau unbedingt mitnehmen.

Was du sehen musst: Das Rote Haus (ehemaliges Tuchmacher-Domizil), die Burg Monschau über der Stadt und die historische Senfmühle. Einfach durch die Gassen treiben lassen und die Atmosphäre genießen.

Parken: Nur kostenpflichtig möglich – stell dich darauf ein. Die Parkplätze am Ortsrand sind günstiger als die direkt in der Altstadt.

Fototipp: Den besten Blick auf die Altstadt hast du von der Haller-Ruine aus.

7. Xanten – Eine Reise in die Römerzeit

Nahe der niederländischen Grenze entführt dich Xanten in die Zeit des Römischen Reiches. Die Stadt ist berühmt für ihren einzigartigen Archäologischen Park.

Was du sehen musst: Das Herzstück ist der Archäologische Park Xanten (APX), eines der größten archäologischen Freilichtmuseen Deutschlands. Hier kannst du originalgetreue Nachbauten von römischen Tempeln, einem Amphitheater und Handwerkerhäusern bestaunen. Auch der gotische Dom St. Viktor und die mittelalterliche Stadtmauer sind einen Besuch wert.

Spartipp: Kaufe ein Kombiticket für den APX und das Römermuseum. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt ist kostenlos und lohnt sich.

Mehr über Xanten erfährst du in unserem detaillierten Artikel über die Sehenswürdigkeiten in Xanten.

8. Soest – Charmante Hansestadt mit Grünsandstein

Einst eine mächtige Hansestadt, versprüht das westfälische Soest (gesprochen „Sohst“) heute noch historisches Flair. Die Altstadt ist geprägt von einzigartigen Grünsandstein-Kirchen und liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern.

Was du sehen musst: Erkunde den St.-Patrokli-Dom, die romanische Kirche St. Maria zur Wiese und die historische Altstadt. Die fast vollständig erhaltene Stadtwallanlage lädt zu einem Spaziergang ein.

Geheimtipp: Besuche Soest während der Allerheiligenkirmes im November, der größten Altstadtkirmes Europas.

Kulinarik: Probiere das Soester Pumpernickel und ein kühles Bier aus einer der lokalen Brauereien.

9. Hattingen – Fachwerk-Idylle am Rande des Ruhrgebiets

Wer sagt, das Ruhrgebiet sei nur grau? Hattingen beweist das Gegenteil! Am südlichen Rand des Potts gelegen, hat sich die Stadt einen wunderschönen historischen Ortskern mit rund 150 Fachwerkhäusern bewahrt.

Was du sehen musst: Das Zentrum des Geschehens ist der Kirchplatz mit der St.-Georgs-Kirche. Von hier aus kannst du durch die Gassen schlendern und die Atmosphäre genießen. Einen spannenden Kontrast bietet die Henrichshütte, ein ehemaliges Stahlwerk, das heute ein Industriemuseum ist.

Spartipp: Ein Bummel durch die Altstadt ist kostenlos. Von der Plattform des Hochofens der Henrichshütte hast du einen fantastischen Rundumblick – ebenfalls kostenlos.

Geheimtipp: Kombiniere deinen Besuch mit einer Wanderung zur nahegelegenen Burg Blankenstein.

10. Detmold – Die Residenzstadt im Teutoburger Wald

Edel geht es in Detmold zu. Die Stadt im Teutoburger Wald war einst die Hauptstadt des Fürstentums Lippe und beeindruckt bis heute mit prachtvollen Bauten und viel Natur.

Was du sehen musst: Besuche das Residenzschloss und spaziere durch den angrenzenden Schlosspark. Ein absolutes Highlight der Region ist das Hermannsdenkmal, das an die Varusschlacht erinnert. Im LWL-Freilichtmuseum Detmold, dem größten seiner Art in Deutschland, kannst du ländliche Geschichte hautnah erleben. Nicht weit entfernt liegen die mystischen Externsteine, eine natürliche Sehenswürdigkeit in Ostwestfalen.

Spartipp: Eine Wanderung zum Hermannsdenkmal ist ein tolles kostenloses Erlebnis. Der Schlosspark ist ebenfalls frei zugänglich.

Fototipp: Die Externsteine bieten bei Sonnenauf- oder -untergang eine besonders magische Kulisse.

Kleine Juwelen und echte Geheimtipps

11. Freudenberg – Einzigartiges Fachwerk im Siegerland

Freudenberg bietet einen Anblick, den du so schnell nicht vergessen wirst. Der historische Stadtkern, genannt „Alter Flecken“, ist ein einzigartiges Ensemble aus schwarz-weißen Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, die sich alle in Größe und Bauweise ähneln.

Was du sehen musst: Der „Alte Flecken“ ist die Hauptattraktion. Im Stadtmuseum erfährst du mehr über die Geschichte dieser besonderen Siedlung. Im Sommer lockt die Südwestfälische Freilichtbühne mit Aufführungen für die ganze Familie.

Fototipp: Den besten Panoramablick auf den Alten Flecken hast du vom Kurpark aus – dieses Motiv ist weltbekannt und ein Muss für jeden Hobbyfotografen.

Geheimtipp: Erkunde die umliegenden Wälder auf einem der zahlreichen Wanderwege und genieße die Ruhe des Siegerlandes.

12. Bad Münstereifel – Shoppen hinter historischen Mauern

Bad Münstereifel ist ein Kleinod in der Eifel und verbindet auf einzigartige Weise Geschichte mit modernem Shopping-Erlebnis. Die Stadt ist bekannt für ihr City Outlet, das sich in die denkmalgeschützten Häuser der Altstadt integriert.

Was du sehen musst: Die fast vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer mit ihren imposanten Toren ist beeindruckend. Schlendere durch die Gassen, bewundere das Romanische Haus von 1167 und die über der Stadt thronende Burg Münstereifel.

Wellness: Als anerkannter Kurort bietet die Stadt Kneipp- und Wellnessangebote zum Entspannen nach dem Shopping.

Geheimtipp: Nur wenige Kilometer entfernt liegt das Radioteleskop Effelsberg, eines der größten vollbeweglichen Radioteleskope der Welt. Ein spannender Ausflug in die Welt der Wissenschaft!

13. Königswinter – Schloss Drachenburg & das Siebengebirge

Königswinter war Teil unseres Rhein-Trips im Juli 2024, als wir mit der Bahn von Frankfurt über Mainz, Bingen und Bacharach den Rhein entlang bis Köln gefahren sind. Der Stopp in Königswinter hat sich mega gelohnt – vor allem wegen Schloss Drachenburg.

Unser Highlight: Die Fahrt mit der historischen Drachenfelsbahn hoch zur Burg ist schon ein Erlebnis. Schloss Drachenburg selbst ist zwar klein, aber richtig beeindruckend – ehrlich gesagt von außen fast noch mehr als von innen. Die Fassade mit ihren Türmchen und der Blick von dort über das Rheintal sind fantastisch. Wir sind nur bis zum Schloss gefahren und nicht weiter hoch zum Drachenfels-Gipfel, aber allein das war den Abstecher wert.

Tipp: Auch die Rückfahrt mit der historischen Bahn runter lohnt sich – nicht nur wegen der Bequemlichkeit, sondern auch wegen der Aussicht.

Familientipp: Sea Life Königswinter ist direkt am Rheinufer und ein gutes Ziel mit Kindern.

14. Minden – Wo sich Flüsse kreuzen

Die über 1200 Jahre alte Stadt Minden liegt an der Weser und hat ein in Europa einzigartiges Bauwerk zu bieten: das Wasserstraßenkreuz, an dem der Mittellandkanal die Weser überquert.

Was du sehen musst: Bestaune den imposanten Mindener Dom, das historische Rathaus und die Fischerstadt. Ein Muss ist eine Schifffahrt durch die Schleusen des Wasserstraßenkreuzes.

Geheimtipp: Erkunde die Region auf der Westfälischen Mühlenstraße, an der über 40 restaurierte Wind-, Wasser- und Rossmühlen liegen.

Kultur: Das Mindener Museum bietet spannende Einblicke in die 1200-jährige Stadtgeschichte.

15. Lemgo – Die alte Hansestadt in Lippe

Im Herzen von Ostwestfalen-Lippe liegt die ehemalige Hansestadt Lemgo, die mit einer wunderschönen historischen Altstadt und beeindruckenden Bauten im Stil der Weserrenaissance begeistert.

Was du sehen musst: Einzigartig ist das Hexenbürgermeisterhaus mit seiner aufwendig gestalteten Fassade. Besuche auch das Junkerhaus und das Schloss Brake, das heute das Weserrenaissance-Museum beherbergt.

Geheimtipp: Mache einen Ausflug in das nahegelegene Naturschutzgebiet Hardisser Moor und genieße die Ruhe und die unberührte Natur.

Für mehr Ideen in der Region, schau dir unseren Artikel über historische Orte und die schönsten Altstädte an.

Praktische Reisetipps für deine NRW-Tour

Damit dein Trip nach Nordrhein-Westfalen reibungslos verläuft, haben wir hier noch ein paar praktische Tipps für dich zusammengestellt.

  • Anreise: NRW ist hervorragend an das deutsche Verkehrsnetz angebunden. Die Flughäfen in Düsseldorf (DUS) und Köln/Bonn (CGN) bieten internationale Verbindungen. Mit dem Zug erreichst du alle großen Städte bequem über das ICE-Netz. Auch das Autobahnnetz ist sehr dicht, allerdings musst du hier besonders im Ruhrgebiet oft mit Stau rechnen.
  • Unterwegs in NRW: Innerhalb des Bundeslandes reist du am besten mit dem ÖPNV. Ein besonders praktisches Ticket ist das SchönerTagTicket NRW, mit dem du einen Tag lang mit bis zu fünf Personen alle Nahverkehrszüge, S-Bahnen, U-Bahnen und Busse nutzen kannst. Für längere Strecken ist der Regionalexpress eine gute und oft günstigere Alternative zum ICE.
  • Spartipps: Viele Städte bieten City Cards an, die freie Fahrt im ÖPNV und ermäßigten Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten beinhalten. Halte außerdem Ausschau nach Kombitickets für Museen. Die schönsten Sehenswürdigkeiten wie historische Altstädte, Parks und Rheinuferpromenaden sind ohnehin kostenlos!

Routenvorschlag (Wochenende):

  • Tag 1: Erkunde die Metropole Köln (Dom, Altstadt, Rheinufer).
  • Tag 2: Fahre nach Bonn (Beethoven-Haus, Museumsmeile) und mache am Nachmittag einen Abstecher nach Königswinter zum Drachenfels.
  • Tag 3: Tauche ein in die Geschichte in Aachen (Dom, Elisenbrunnen) oder genieße die Fachwerk-Idylle in Monschau.

Weitere Informationen zur Reiseplanung findest du auf der offiziellen Seite von NRW Tourismus.

Fazit: NRW verdient mehr Aufmerksamkeit

Nach drei Jahren in Düsseldorf und vielen Trips kreuz und quer durch NRW können wir sagen: Dieses Bundesland wird unterschätzt. Die Fachwerk-Gassen in Monschau, der Blick von Schloss Drachenburg über das Rheintal, frühmorgendliche Fototouren durch Münsters Altstadt – NRW hat uns immer wieder überrascht.

Unser Tipp: Fang mit den kleineren Städten an. Monschau, Königswinter oder Münster haben uns mehr begeistert als die Großstädte. Und neun Städte auf dieser Liste stehen noch auf unserer eigenen Wunschliste – wenn wir dort waren, updaten wir diesen Artikel mit unseren Erfahrungen.

Warst du schon in einer dieser Städte? Schreib uns in die Kommentare, welche wir als nächstes besuchen sollen! Mehr Reise-Inspiration aus NRW und ganz Deutschland findest du auf unserem Instagram.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Stadt in NRW ist die schönste?

Das hängt davon ab, was du suchst. Für Fachwerk und Atmosphäre ist Monschau in der Eifel kaum zu schlagen. Wer eine lebendige Großstadt will, ist in Köln oder Münster gut aufgehoben. Unser persönlicher Favorit ist Münster – wir kommen immer wieder gerne zurück.

Welche kleinen Städte in NRW sind sehenswert?

Monschau, Freudenberg und Königswinter sind unsere Top 3 unter den kleinen Städten. Monschau hat über 330 denkmalgeschützte Gebäude, Freudenberg den berühmten Alten Flecken und Königswinter das beeindruckende Schloss Drachenburg mit Blick über das Siebengebirge.

Was muss man in NRW unbedingt gesehen haben?

Den Kölner Dom (Turmbesteigung lohnt sich!), den Prinzipalmarkt in Münster, Schloss Drachenburg in Königswinter und die Altstadt von Monschau. Wenn du mehr Zeit hast: Der Aachener Dom als erstes UNESCO-Welterbe Deutschlands ist ebenfalls ein Pflichtbesuch.

Kann man NRW gut mit der Bahn erkunden?

Ja, NRW hat ein dichtes Bahnnetz. Mit dem SchönerTagTicket NRW kannst du mit bis zu 5 Personen einen Tag lang alle Nahverkehrszüge, Busse und Bahnen nutzen. Besonders die Rheinstrecke von Bonn über Königswinter bis Köln ist landschaftlich wunderschön.

Wie viele Tage braucht man für NRW?

Für die Highlights reichen 5-7 Tage. Wir empfehlen: 1-2 Tage Köln/Düsseldorf, 1 Tag Münster, 1 Tagesausflug Monschau + Aachen und 1 Tag Königswinter/Siebengebirge. Die kleineren Städte lassen sich gut als Tagesausflüge einbauen.

Folge uns gerne auch auf unseren sozialen Kanälen, wie FacebookInstagram und Pinterest. Auf diesen Plattformen nehmen wir dich mit auf unsere aktuellen Reisen und zeigen dir magische Bilder & Videos und verraten unsere besten Reisetipps.

* In diesem Beitrag verwenden wir sogenannte „Affiliate-Links“ (Werbelinks). Diese leiten dich zu Produkten bzw. Dienstleistungen, welche wir dir zu 100% empfehlen können. Solltest du über diese Links etwas buchen oder kaufen, erhalten wir als Dankeschön eine kleine Provision. Dir entstehen dadurch aber keine weiteren Kosten. Diese Werbeeinnahmen helfen uns all unsere Inhalte, Bilder und Videos auch weiterhin völlig kostenfrei für dich anzubieten.

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar