Die Alcantara-Schlucht auf Sizilien ist eine rund 400 Meter lange Basaltschlucht zwischen Taormina und dem Ätna, bekannt für ihre Wände aus Lavasäulen und das kalte, glasklare Wasser, durch das du hindurchwatest. Wer den Giant’s Causeway in Nordirland kennt: dieselbe Art Basaltsäulen, nur stehst du hier im Fluss dazwischen.
Du fragst dich, welcher Eingang der richtige ist? Kurze Antwort: der kommunale, für 2 Euro. Gegenüber verkauft dir ein Infopoint gern ein Ticket für 30 Euro.
Judith und ich waren im September 2026 dort, mit Trailschuhen im Wasser. Bereut haben wir nur eines. Den Rucksack: Mit ihm sind wir an der Stromschnelle umgedreht, wie die meisten.
Hier findest du die Karte, die Preise von der Tafel am Eingang, wo du günstig parkst, was dich auf den 450 Stufen erwartet, unsere Fotospots und warum sich die Gurne dell’Alcantara nebenan lohnen.
Alcantara-Schlucht auf einen Blick



- Lage: Motta Camastra, Metropolitanstadt Messina, im Nordosten Siziliens zwischen Taormina und dem Ätna
- Bekannt für: Wände aus Basaltsäulen, bis zu 50 Meter hoch, und klares, kaltes Wasser, durch das du watest
- Eintritt: kommunaler Eingang 2 € pro Person · privater Park „Tour Completo“ 30 € (Stand September 2026)
- Zeit einplanen: 2 bis 3 Stunden, mit den Gurne einen halben Tag
- Anreise: mit dem Auto über die SS 185, rund 20 km von Taormina, rund 60 km von Catania
- Parken: kommunaler Parkplatz an der SS 185 direkt am Eingang, 98030 Motta Camastra (Standort auf Google Maps), 1 € pro Stunde, 3 € halber Tag, 9 bis 19 Uhr
- Weg nach unten: 450 Stufen, im privaten Park per Aufzug
- Mitnehmen: Badesachen und Wasserschuhe, sonst nichts
- Kostenlos in der Nähe: Gurne dell’Alcantara in Francavilla di Sicilia, gut 5 km weiter
Kurzantwort für Eilige: Eintritt und Parkticket bekommst du zusammen am kommunalen Ticketschalter, zu zweit mit Auto sind das 7 Euro für einen halben Tag. Nimm nur Badesachen und Wasserschuhe mit hinunter, alles andere bleibt im Auto. Und schau vorher aufs Wetter.
Karte: Alcantara-Schlucht und Gurne dell’Alcantara
Auf der Karte findest du den kommunalen Eingang mit Parkplatz, den Parkplatz am Museum in Francavilla, den Start des Gurne-Wegs, die Wasserfälle, das Castello und den Picknickplatz.
Kommunaler Eingang oder privater Park: Welcher Eingang lohnt sich?
An der Schlucht gibt es zwei Wege nach unten. Der kommunale Eingang gehört der Gemeinde Motta Camastra. Auf der großen Tafel am Parkplatz steht in dicken Buchstaben „Ingresso Comunale Gole Alcantara, Ticket € 2,00“. Genau das haben wir bezahlt.
Der private Park Gole Alcantara liegt ebenfalls an der Staatsstraße in Motta Camastra. Sein Standardticket heißt „Tour Completo“ und kostet 30 Euro, für Kinder von 5 bis 10 Jahren 25 Euro (Stand September 2026). Dafür fährst du mit dem Aufzug hinunter und wieder hinauf und bekommst einen Schutzanzug mit Stiefeln fürs Wasser. Dazu kommen ein botanischer und geologischer Park, Aussichtspunkte über der Schlucht, ein Multimediaraum und ein Wasserspielplatz. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr, alle Angebote stehen auf golealcantara.it.
Gegenüber vom kommunalen Eingang stehen die Buden eines Infopoints. Dort wollte man uns ein Ticket für 30 Euro mit botanischem Garten verkaufen, allem Anschein nach genau diese Tour. Für die Schlucht selbst brauchst du sie nicht. Unten ist es derselbe Fluss.
Unser Tipp: Das 30-Euro-Paket ergibt Sinn, wenn du die Treppe nicht gehen kannst oder unbedingt trocken bleiben willst. Alle anderen gehen direkt zum kommunalen Ticketschalter und bekommen dort Eintritt und Parkticket in einem Rutsch.
Parken an der Alcantara-Schlucht

Der kommunale Parkplatz liegt direkt am Eingang an der Staatsstraße SS 185. Auf der Tafel steht „a pagamento, non custodito“, also kostenpflichtig, aber unbewacht. Die Tarife laut Tafel (Stand September 2026):
- Auto: 1 € pro Stunde oder 3 € für einen halben Tag
- Wohnmobil: 5 € für einen halben Tag
- Roller und Motorrad: 1 € für einen halben Tag, 2 € für den ganzen Tag
- bewirtschaftet von 9 bis 19 Uhr
Das Parkticket gibt es nicht am Automaten, sondern am kommunalen Ticketschalter, zusammen mit dem Eintritt. Du legst es gut sichtbar ins Auto. Was genau ein „halber Tag“ ist, steht nirgends, und wir haben es auch vor Ort nicht herausgefunden.
Zwei Alternativen: Rund 50 Meter vorher gibt es einen weiteren Parkplatz, dessen Preis wir nicht kennen. Und wenn du etwa 200 Meter weiterfährst, liegt kurz nach dem Ortsschild auf der rechten Seite ein kleiner Parkplatz für vier bis fünf Autos. Wer früh kommt und sparen will, parkt dort und läuft zurück.
450 Stufen hinunter in die Schlucht

Das Ticket hat einen QR-Code. Den legst du am Anfang der kommunalen Treppe auf das Drehkreuz, dann geht es hinunter. Auf dem Weg nach unten hatten wir die Stufen auf ungefähr 54 geschätzt. Das Schild sagt 450. Wir glauben dem Schild.
Schlimm ist die Treppe trotzdem nicht. Sie ist befestigt, und nach ein paar Minuten stehst du unten direkt am Wasser. Denk nur daran, dass du die 450 Stufen nachher mit nassen Schuhen wieder hinaufgehst.
Gut zu wissen: Wer keine Treppen gehen kann, kommt nur über den privaten Park nach unten. Dort fährt ein Aufzug, er ist im Ticket für 30 Euro enthalten.
In der Alcantara-Schlucht: was dich unten erwartet


Unten angekommen gehst du nach rechts, und nach wenigen Metern stehst du zwischen den steilen Wänden, wegen derer alle hier sind. Die Säulen ziehen sich dunkel die Wände hoch, als hätte jemand Bleistifte gebündelt. Das Wasser ist glasklar. Und kalt, anders kann man es nicht sagen.
Gewatet wird mitten im Fluss. Wir hatten keine Badeschuhe, sondern unsere Trailschuhe einfach angelassen. Das geht gut, sie sind danach allerdings nass und voller Sand (dazu später mehr). Barfuß würden wir es nicht machen, unter Wasser liegen Sand und Lavasteine.
In der Schlucht haben wir einen Frosch gesehen, und über dem Wasser standen Libellen. Kleine Dinge, aber sie gehören zu dem Bild.
Die Stromschnelle: hier drehen die meisten um

Ein Stück hinein kommt eine kleine Stromschnelle. Dort ist für die meisten Schluss, weil es wegen der Strömung schwieriger wird, weiterzukommen. Ein paar Leute vom Personal der Schlucht standen dort und haben immer wieder jemandem hinübergeholfen.
Wir haben lange überlegt. Wir hatten die Rucksäcke dabei, darin die Wechselklamotten, und alles wäre nass geworden. Die Klamotten haben gewonnen.
In die andere Richtung: Pause auf dem Findling



Also sind wir in die andere Richtung gegangen, wieder durchs Wasser, zwischen Lavabrocken hindurch bis zu einem großen Findling. Hier öffnet sich das Tal, statt Wänden liegen riesige Lavablöcke im Fluss. Auf dem Findling haben wir Pause gemacht und sind danach noch ein Stück weitergegangen, bis das Wetter umschlug.
Unser wichtigster Tipp: nur Badesachen mitnehmen

Wenn wir noch einmal hinfahren, lassen wir alles im Auto, was nicht nass werden darf. Mit Rucksack traust du dich an der Stromschnelle nicht weiter, und dann verpasst du genau den Teil der Schlucht, der hinter ihr liegt.
Das gehört mit nach unten:
- Badesachen, am besten gleich unter der Kleidung
- Wasserschuhe oder Schuhe, die nass werden dürfen
- ein Handtuch, das am Ufer liegen bleiben kann
- das Handy nur in einer wasserdichten Hülle, sonst bleibt es oben
Was ich beim nächsten Mal anders machen würde: Ich würde nur in Badesachen und Wasserschuhen hinuntergehen und die Wechselklamotten samt zweitem Paar Schuhe im Kofferraum lassen. Dann traue ich mich auch durch die Stromschnelle, und wir sehen endlich den Teil der Schlucht, den wir diesmal verpasst haben.
Alcantara-Schlucht bei Regen


Bei Regen gehst du aus dem Wasser: Ein Unwetter kann den Fluss in wenigen Minuten braun färben, weil von oben Schlamm in die Schlucht läuft. Genau das haben wir erlebt.
Auf dem Rückweg zog ein Unwetter auf. Wir haben uns zehn bis fünfzehn Minuten untergestellt, und es hat ordentlich geschüttet. In dieser Zeit wurde der Fluss von glasklar zu braun. Als der Regen aufhörte, sahen wir den Grund: Über die Felskante lief ein Wasserfall aus braunem Schlamm in die Schlucht. Das sah eindrucksvoll aus, und es zeigt, wie schnell sich hier unten etwas ändert.
Wichtig: Zieht ein Gewitter auf, geh aus dem Wasser und zurück zur Treppe. Aktuelle Warnungen des Zivilschutzes veröffentlicht der Flusspark auf parcoalcantara.it.
Gurne dell’Alcantara: die kostenlosen Wasserfälle bei Francavilla



Gut 5 Kilometer flussaufwärts liegen bei Francavilla di Sicilia die Gurne dell’Alcantara, oft einfach Alcantara-Wasserfälle genannt. Gurne oder Vulli heißen die runden Becken, die der Fluss hier über Jahrtausende in die Lavaströme gewaschen hat. Dazu kommen zwei kleine Wasserfälle nebeneinander. Riesig ist das nicht. Schön anzusehen ist es trotzdem, und es kostet nichts.
Bei uns war dort kaum jemand. Zum Baden war es uns zu grau, es nieselte noch, also haben wir etwa zehn Minuten geschaut und sind dann weiter bis zum Picknickplatz gegangen. Bei den Wasserfällen standen Esel.
Anfahrt und Parken in Francavilla di Sicilia

Google Maps hat uns zu den Gurne durch die engsten Gassen von Francavilla gelotst. Abenteuerlich trifft es. Wir haben dann auf dem Platz vor dem MAFRA geparkt, dem archäologischen Museum im Palazzo Cagnone an der Piazza San Francesco, und sind den Rest gelaufen. Gleich daneben endet die Via Orsino Orsini, dort kannst du ebenfalls parken.
Hier beginnt auch der beschilderte Naturpfad „Sentiero natura Le Gurne dell’Alcantara“. Bis zu den Wasserfällen sind es rund 10 bis 15 Minuten zu Fuß.
Der Weg: Ausgrabung, Castello und Saje

Der Pfad ist rund 1,5 Kilometer lang und hat neun Tafeln auf Italienisch und Englisch. Die lohnen sich. Gleich am Anfang liegt eine Ausgrabungsstätte, die eine griechische Siedlung aus dem 5. Jahrhundert vor Christus belegt. Oberhalb stehen die Reste des Castello di Francavilla, das die Normannen vermutlich zwischen 1100 und 1200 auf einer noch älteren Befestigung gebaut haben.
Eine andere Tafel erklärt die Saje: Bewässerungskanäle, deren Name vom arabischen „saqiya“ kommt. Die Araber haben dieses System nach Sizilien gebracht und mit ihm die Zitrusfrüchte, die heute typisch für die Insel sind.
Fun Fact: Auch der Fluss hat einen arabischen Namen. „Alcantara“ kommt von al-Qanṭara, „der Bogen“ oder „die Brücke“, und meint eine alte römische Brücke kurz vor der Mündung bei Giardini-Naxos.
Schuhe waschen am Brunnen
Zurück am Auto haben wir uns umgezogen. Unsere Trailschuhe waren klitschnass und voller Sand aus der Schlucht. Am Brunnen beim Museum haben wir ihn wieder herausgewaschen. Ungefähr die Hälfte der Alcantara-Schlucht haben wir so zurückgegeben.
Fotospots an der Alcantara-Schlucht
Fünf Stellen, an denen sich die Kamera lohnt. Fotografiert haben wir alles mit dem Google Pixel 7 Pro.
- Die Säulenwände: unten an der Treppe, dann rechts herum, vom Kiesufer aus. Mit dem Ultraweitwinkel (13 mm Kleinbild) bekommst du beide Wände samt Wasser ins Bild, mit dem Fünffach-Tele (117 mm) die Säulen als Muster. Wir waren gegen Viertel nach zehn dort.
- Die Stromschnelle: aus dem Wasser heraus, Hauptkamera (24 mm), gegen halb elf. Mit Leuten im Bild siehst du, wie eng es dort wird.
- Nach dem Regen: der Schlammwasserfall über der Felskante, vom Ufer nahe der Treppe, mit 24 und 48 mm, kurz nach eins. Nicht planbar, und wenn es passiert, mit Abstand vom Wasser.
- Die Findlinge: in der anderen Richtung, wo das Tal weit wird. Eine Person im Wasser gibt den Maßstab, Hauptkamera, gegen halb eins.
- Die zwei Wasserfälle der Gurne: vom Ufer gegenüber. 24 mm für das ganze Becken, 48 mm im Querformat mit dem Grün im Vordergrund, 117 mm für die Fälle allein. Gegen Viertel nach zwei, bei grauem Himmel.
Wie viel Zeit für die Alcantara-Schlucht einplanen?
Plane zwei bis drei Stunden für die Schlucht ein, mit den Gurne einen halben Tag. Wir waren gut drei Stunden an der Schlucht, eine Viertelstunde Regenpause inklusive, und danach gut eine Stunde an den Gurne. Mit der Weiterfahrt nach Randazzo wird ein ganzer Tag daraus.
Wann ist die beste Zeit für die Alcantara-Schlucht?
Am besten vormittags an einem Tag ohne Gewittervorhersage. Der Parkplatz ist ab 9 Uhr bewirtschaftet, und wer früh kommt, bekommt eher einen der Gratisplätze hinter dem Ortsschild. Wir waren im September da, das Wasser war kalt. Schau vorher auf die Vorhersage für die Berge rund um den Ätna, nicht nur für die Küste.
Anreise, Übernachtung und Weiterfahrt
Wie kommst du zur Alcantara-Schlucht?
Am einfachsten mit dem Mietwagen über die Staatsstraße SS 185. Von Taormina sind es rund 20 Kilometer, knapp eine halbe Stunde. Von Catania rund 60 Kilometer, etwa eine Stunde. Eingang und Parkplatz liegen direkt an der Straße.
Ohne Auto bleibt dir ein geführter Ausflug, meist ab Taormina oder Catania und zusammen mit dem Ätna. Drei Angebote stehen weiter unten.
Wo übernachten?
Wir hatten drei Nächte die Ferienwohnung La Casa dei Limoni in Gaggi, nur acht Autominuten von der Schlucht entfernt. Von dort sind wir auch zum Ätna und nach Taormina gefahren. La Casa dei Limoni auf booking.com ansehen*.
Weiter nach Randazzo

Von Francavilla sind es rund 30 Minuten nach Randazzo am Nordhang des Ätna. Die Strecke ist kurvig und für sich schon ein Ausflug: Gleich hinter Francavilla liegt Castiglione di Sicilia auf seinem Bergrücken, danach kommen Lavafelder, Weinberge, Pistazien, Feigen, Zitronen und immer wieder der Ätna. Selbst bei grauem Wetter lag das Grün wie ein Teppich über den Hängen. Judith fand, es sehe aus wie ein schlafender Drache.
In Randazzo lohnen die Gasse mit den Bögen, die Kirche Santa Maria und der kleine Bahnhof der Ringbahn um den Ätna.
Lohnt sich die Alcantara-Schlucht?
Ja, wenn du nasse Füße in Kauf nimmst. Für 2 Euro Eintritt und 3 Euro Parken stehst du zwischen Basaltwänden im Fluss, und mit den Gurne bekommst du gratis noch Wasserfälle dazu. Plane zwei bis drei Stunden ein, mit den Gurne einen halben Tag.
Weniger lohnend ist sie, wenn du nicht ins Wasser willst: In den engen Teil zwischen den Wänden kommst du nur watend. Wer keine Treppen gehen kann, zahlt für den Aufzug des privaten Parks 30 Euro. Und bei Gewitter lieber einen anderen Tag wählen.
Ohne Auto: Touren zur Alcantara-Schlucht
Mit Mietwagen brauchst du keine Tour. Ohne Auto kommst du am einfachsten mit einem Tagesausflug hin, meist zusammen mit dem Ätna. Abfahrtsort, Dauer und Sprache stehen jeweils im Angebot.
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Unser Fazit zur Alcantara-Schlucht
Die Alcantara-Schlucht musst du nass erleben, dann ist sie für 2 Euro ein richtig guter Vormittag. Unsere Empfehlung: früh zum kommunalen Eingang, nur mit Badesachen hinunter, danach zu den Gurne und über die Lavafelder weiter nach Randazzo. Mehr Fotos von unterwegs findest du auf unserem Instagram.
Warst du schon in der Alcantara-Schlucht, und bist du weiter gekommen als wir?
Häufige Fragen zur Alcantara-Schlucht
Was kostet der Eintritt in die Alcantara-Schlucht?
Am kommunalen Eingang der Gemeinde Motta Camastra kostet der Eintritt 2 Euro pro Person (Stand September 2026). Der private Park Gole Alcantara verlangt für seine „Tour Completo“ mit Aufzug und Schutzanzug 30 Euro, für Kinder von 5 bis 10 Jahren 25 Euro. In die Schlucht kommst du über beide Eingänge.
Ist Gole dell’Alcantara dasselbe wie die Alcantara-Schlucht?
Ja. Gole dell’Alcantara ist der italienische Name der Alcantara-Schlucht, „gole“ bedeutet Schluchten. Auf Schildern und bei Google Maps steht meist „Gole Alcantara“.
Wo parkt man an der Alcantara-Schlucht?
Am kommunalen Parkplatz direkt am Eingang an der SS 185: 1 Euro pro Stunde oder 3 Euro für einen halben Tag, das Ticket gibt es am kommunalen Ticketschalter. Etwa 200 Meter weiter liegt kurz nach dem Ortsschild rechts ein kleiner Parkplatz für vier bis fünf Autos.
Kann man die Alcantara-Schlucht auf eigene Faust besuchen?
Ja, eine Führung brauchst du nicht. Du kaufst dein Ticket am kommunalen Schalter, gehst die 450 Stufen hinunter und watest selbst durch den Fluss. Geführt ist nur das Bodyrafting im privaten Park, im September 2026 für 65 Euro pro Person.
Lohnt sich die Alcantara-Schlucht?
Ja, wenn du bereit bist, ins kalte Wasser zu gehen. Für 2 Euro Eintritt stehst du zwischen bis zu 50 Meter hohen Basaltwänden im Fluss. Wer trocken bleiben will, kommt nicht weit hinein.
Wann ist die beste Reisezeit für die Alcantara-Schlucht?
An einem warmen Tag ohne Gewittervorhersage, am besten vormittags ab 9 Uhr. Das Wasser ist auch im Spätsommer kalt, wir waren im September dort. Bei Unwetter kann sich der Fluss in wenigen Minuten braun färben.
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