Kampen in den Niederlanden ist die Hansestadt, an der die meisten vorbeifahren. Sie liegt in der Provinz Overijssel, rund 15 Kilometer westlich von Zwolle, kurz bevor die IJssel ins Ketelmeer mündet, und sie hat etwas, das in den Niederlanden ungewöhnlich ist: drei erhaltene Stadttore. Wer nach Kampen Sehenswürdigkeiten sucht, findet eine Altstadt, die man in zwei Stunden abläuft und in der trotzdem alle paar Meter etwas steht, das älter ist als die halbe Republik.
Ich war im April 2022 dort, an einem einzigen Morgen, und zwar sehr früh. Das war die beste Entscheidung des Tages und gleichzeitig ein kleiner Reinfall. Warum beides stimmt, steht weiter unten.
Kampen ist eine der neun niederländischen Hansestädte an der IJssel und war zeitweise die wichtigste von allen. Die Stadt nennt sich selbst ein Freiluftmuseum, und das ist ausnahmsweise kein Marketingsatz: Die Altstadt steht voller Denkmäler, und man kommt an keinem vorbei, ohne stehen zu bleiben.
Kampen auf einen Blick
| Wo | Provinz Overijssel, an der IJssel, 15 km westlich von Zwolle |
| Stadtrecht | 1236, Beitritt zur Hanse 1441 |
| Wie lange | 2 bis 3 Stunden für die Altstadt, ein halber Tag mit Pausen |
| Parken | kostenlos in der Parkeergarage Buitenhaven, 2 Minuten zu Fuß |
| Beste Zeit | früher Morgen für Fotos, ab 10 Uhr für Cafés |
| Highlight | drei mittelalterliche Stadttore und die Kamper Kogge |
| Kostet | die Altstadt selbst nichts |
Wenn du Zwolle kennst: Kampen ist der kleine, deutlich stillere Nachbar. Zwolle hat die Museen und die Kaufkraft, Kampen hat die intakte Silhouette. Für einen Fotomorgen ist Kampen die bessere Adresse.
Die 12 Sehenswürdigkeiten in Kampen
1. bis 3. Die drei Stadttore
Das ist der Grund, warum Kampen anders aussieht als die anderen Hansestädte. Von der mittelalterlichen Befestigung sind drei Tore übrig, und sie stehen alle noch dort, wo sie hingehören.
Die Koornmarktspoort ist die älteste, wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. Die zwei gedrungenen Türme kamen erst im 15. Jahrhundert dazu. Sie steht direkt bei der IJssel, und wenn du morgens von der Kade hochläufst, ist sie das Erste, was dich anschaut.
Die Broederpoort von 1465 erkennst du sofort an den vier schlanken Ecktürmchen. 1615 wurde sie im Renaissancestil umgebaut, was ihr diesen etwas verspielten Charakter gibt. Sie steht im Grünen, im Plantsoen, und im April blüht davor ein Kirschbaum.
Die Cellebroederspoort, ebenfalls ursprünglich 1465 und 1617 umgebaut, hat zwei schwere runde Türme mit blaugrauen Spitzhelmen und ein weiß gefasstes Haus direkt daneben. Von den dreien ist sie die repräsentativste.
Vergleichbar dichte Stadttor-Bestände findest du in den Niederlanden praktisch nur noch in Elburg, und dort steht nur eins.




4. Die Bovenkerk
Die Bovenkerk, eigentlich Sint Nicolaaskerk, ist eine gotische Kreuzbasilika aus dem 14. und 15. Jahrhundert und der größte Bau der Stadt. Innen stehen ein Chorgestühl von 1552 und eine Natursteinkanzel von etwa 1500.
Berühmt ist sie aber für die Orgel: 1670 bis 1676 gebaut, 1742 von Albertus Antoni Hinsz komplett erneuert und seitdem als Hinsz-Orgel bekannt. Vier Manuale, 57 Register, 3.259 Pfeifen. Orgelfreunde reisen dafür an.
Ehrlich zur Praxis: Feste Besichtigungszeiten für Touristen bewirbt die Kirche nicht. Die verlässliche Gelegenheit hineinzukommen ist eines der Konzerte, im Sommer donnerstagabends als Orgelserie. Wenn du die Kirche nur von außen siehst, hast du trotzdem den besseren Teil: Sie steht auf einem Kopfsteinplatz, der ihr genug Luft lässt.


5. Der Nieuwe Toren
Der freistehende Turm mitten in der Oudestraat wurde 1648 bis 1664 nach einem Entwurf von Philips Vingboons gebaut. Vier der Glocken stammen noch aus den 1480er Jahren, dazu kommt ein Glockenspiel.
Der Nieuwe Toren ist der Punkt, an dem du merkst, wie eng Kampen gebaut ist: Du siehst ihn aus fast jeder Gasse, aber nie ganz.

6. Das Oude Raadhuis mit der Schepenzaal
Das alte Rathaus stammt aus dem späten 14. Jahrhundert, der berühmte Teil ist die Schepenzaal, der Schöffensaal, mit einem Renaissance-Kamin von 1543 bis 1545. Es gehört heute zum Stedelijk Museum Kampen.
Wichtig, wenn du 2026 planst: Das Museum an der Oudestraat 133 war wegen einer Renovierung geschlossen und öffnet am 3. Oktober 2026 wieder, dann mit einer Avercamp-Ausstellung. Während der Bauzeit war der Eintritt in die Ausweichräume der ehemaligen Synagoge kostenlos. Wenn du nach diesem Datum fährst, ist der Saal wieder zu sehen.
7. Die Kamper Kogge
Am spannendsten wird Kampen unten am Wasser. An der Koggewerf am Havenweg 7 liegt die Kamper Kogge, der Nachbau eines mittelalterlichen Handelsschiffs. Vorlage war ein Wrack von 1336 aus dem Flevopolder, gebaut wurde der Nachbau bis 1998.
Das Schiff ist kein Museumsstück hinter Glas, es fährt tatsächlich. Es geht auf Törns nach Deutschland, Dänemark und Schweden, und im Sommer bietet die Werft kurze Mitfahrten auf der IJssel an. Zuletzt kosteten die 14 Euro pro Person, unabhängig vom Alter, und sie waren schnell ausgebucht. Feste Öffnungszeiten hat die Werft nicht, das Schiff ist bei Veranstaltungen offen. Wer sicher an Bord will, bucht die Fahrten über visitkampen.nl, dort stehen auch die aktuellen Termine.
Ein Hinweis für 2026 und 2027: An der Koggewerf wird gerade gegraben. Direkt daneben entsteht das IJsselkogge-Museum für das originale Wrack, geplant ist die Eröffnung 2028. Rechne also mit einer Baustelle am Kai.

Wenn dich diese Art von Schifffahrtsgeschichte packt: Auf der anderen Seite des Ketelmeers liegt Urk, das früher eine Insel war und heute den größten Fischereihafen der Niederlande hat.
8. Die Buitenkerk
Die zweite große Kirche, im 14. Jahrhundert als Kreuzkirche begonnen und später zur Hallenkirche umgebaut. Sie steht im nördlichen Teil der Altstadt, in einem ruhigeren Viertel, und wird von Besuchern regelmäßig übersehen. Genau deshalb lohnt der Umweg.
9. Die Burgel
Die Burgel ist die Stadtgracht, die längs durch Kampen läuft. Sie ist der Ort, an dem die Stadt am niederländischsten aussieht: schmales Wasser, Backsteinhäuser, Bäume, und morgens eine Spiegelung, die den ganzen Häuserzug doppelt zeigt.
Für mich war das der stärkste Fotospot der Stadt, stärker als jedes einzelne Bauwerk.




10. Die Oudestraat und die Gassen dahinter
Die Oudestraat ist die Hauptachse der Altstadt und geht einmal längs durch. Interessanter sind die Querstraßen: schmale Gassen, Torbögen, dahinter Höfe, in die man eigentlich nicht hineinschauen sollte und trotzdem hineinschaut.
Hier steht auch der eine Jugendstil-Ausrutscher der Stadt, ein Eckhaus mit grün glasierten Kacheln und Erker, das zwischen den Backsteinfassaden wirkt wie ein zu gut gekleideter Gast.





11. Die Stadsbrug mit den goldenen Rädern
Die Brücke über die IJssel ist der modernste Punkt der Liste und trotzdem eine Sehenswürdigkeit. An dieser Stelle steht seit 1448 eine feste Brücke, die erste war aus Holz. Die heutige ist die sechste, sie wurde 1999 nach einem Entwurf von Zwarts & Jansma eröffnet.
Der Clou sind die Ausgleichsräder oben auf den Hubtürmen: Sie sind mit Blattgold überzogen, und die Türme neigen sich einander zu. Nachts werden sie angestrahlt. Die Stadt selbst bewirbt die Brücke als ikonische Sehenswürdigkeit mit goldenen Rädern, und ausnahmsweise ist das nicht übertrieben: Der Bau zitiert die alten Stadttürme, ohne sich als historisch zu verkleiden.
12. Die IJsselkade und der Hafen
Die Kade ist die Schauseite von Kampen, die lange Häuserzeile am Fluss, die man von der anderen Uferseite als Silhouette sieht. Am Kai liegt die Bruine Vloot, die historischen Segelschiffe mit den braunen Segeln.
Von hier aus hat man auch den Blick zurück, den die meisten Kampen-Fotos zeigen: Wasser, Kirchturm, Giebel, in dieser Reihenfolge.



Kampen bei Sonnenaufgang: die Stunde, für die sich das Aufstehen lohnt
Ich bin an einem Aprilmorgen 2022 in Kampen angekommen, als es noch dunkel war. Das war die erste Station einer viertägigen Runde durch die Niederlande, und ich war allein mit dem Auto unterwegs.
Was dann passierte, ist der Grund, warum dieser Artikel überhaupt existiert. Die Sonne kam orangerot über dem Wasser hoch, der Himmel war komplett klar, und in der Altstadt war niemand. Kein Auto, kein Mensch, keine Lieferwagen vor den Läden. Ich bin zwei, drei Stunden durch die Stadt gelaufen und habe alles abgeklappert, was ich finden konnte.
Wenn du fotografierst, plane Kampen genau so. Die Gassen sind eng und die Häuser hoch, das heißt: Später am Tag steht die halbe Altstadt im harten Schatten, und auf jedem Bild parkt ein Auto. In der ersten Stunde nach Sonnenaufgang bekommst du beides nicht.
Das setzt allerdings voraus, dass du in der Nähe schläfst. In Kampen selbst und im Umland gibt es dafür genug Auswahl, von der Altstadt bis zu den Höfen im IJsseldelta: Unterkünfte in Kampen ansehen*.
Der Bäcker-Moment: was mir an diesem Morgen gefehlt hat
Und jetzt der Teil, den ich damals nicht kommen sah. Ich hatte Hunger und wollte einen Kaffee. Es war halb acht. Es gab nichts.
Kein Bäcker, kein Café, kein Kiosk. In Kampen hat mir das zum ersten Mal so richtig die Laune verhagelt, und ich habe es danach in den Niederlanden immer wieder erlebt, ein paar Tage später in Gouda und noch einmal in Zutphen. Niederländische Bäckereien machen üblicherweise erst zwischen 9 und 10 Uhr auf. Was in Deutschland die selbstverständlichste Sache der Welt ist, gibt es dort um sieben schlicht nicht.
Seitdem gilt für mich als Regel: Wer die leere Altstadt will, nimmt das Frühstück mit. Thermoskanne, belegtes Brot, irgendwas. Oder du frühstückst im Hotel und gehst danach raus, dann verlierst du zwar die beste Stunde Licht, hast aber wenigstens etwas im Magen.
Drinnen war ich an diesem Morgen nirgendwo, weil um die Zeit nichts geöffnet hat. Museen sind ohnehin nicht mein Ding. Ich habe alles von außen angeschaut, fotografiert, und bin sehr zufrieden wieder losgefahren.
Praktisches: Anreise, Parken, Dauer
Parken in Kampen
Das ist die gute Nachricht: Du kannst in Kampen kostenlos parken, und zwar nah dran.
Rund um die Altstadt gibt es fünf Gratis-Parkplätze. Der beste ist die Parkeergarage Buitenhaven am Oranjesingel 44, überdacht und zwei Minuten zu Fuß vom Zentrum. Dazu kommen der Parkplatz am Burgemeester Berghuisplein 1, der an der Flevoweg zwischen Europa-allee und Korteweg sowie die P+R-Plätze an den Bahnhöfen Kampen (Stationsplein 5) und Kampen Zuid.
Wer stattdessen direkt in der Innenstadt parkt, zahlt 2,50 Euro pro Stunde, montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr. Die maximale Parkdauer beträgt dort meist 1,5 Stunden, an Bongerd, Meeuwenplein, Van Heutszplein und der IJsselkade zwischen Stadsbrug und Van Heutszplein sind es 3 Stunden. Sonntags und an Feiertagen ist Parken gratis. Bezahlt wird per Kennzeichen am Automaten oder über eine Park-App. (Angaben der Gemeente Kampen, Stand 2026.)
Mein Rat: Fahr gleich zur Buitenhaven. Bei einer Altstadt, die man in zwei Stunden abläuft, ist ein Fußweg von zwei Minuten kein Argument.
Anreise
Mit dem Auto kommst du über die N50 beziehungsweise die A50, Zwolle liegt 15 Kilometer entfernt, Amsterdam gut 100 Kilometer.
Mit der Bahn geht es über das sogenannte Kamperlijntje, die seit 2017 elektrifizierte Strecke von Zwolle nach Kampen. Kampen hat zwei Bahnhöfe: Kampen und Kampen Zuid. Vom Bahnhof Kampen läufst du über die Stadsbrug in wenige Minuten in die Altstadt.
Wie lange braucht man?
Für die Altstadt reichen zwei bis drei Stunden. Mit Kaffeepause, Kirche und Kogge wird ein halber Tag daraus. Kampen ist eine klassische Zwischenstation, kein Wochenendziel, und genau darin liegt der Reiz: Du bekommst eine komplette Hansestadt in einem Vormittag.
Führungen und Touren ab Kampen
Das Angebot ist überschaubar, aber es gibt eine Führung, die wirklich in Kampen startet.
Kampen: Geführter Rundgang zur Hanse-Geschichte. Zwei Stunden zu Fuß, Treffpunkt am Koornmarktspoort, dann durch die mittelalterlichen Gassen, versteckte Höfe und Handelsstraßen, vorbei an Bovenkerk, Cellebroederspoort, IJsselkade und der Kamper Kogge von außen. Eine Kaffeepause im Zentrum ist eingeschlossen, die Gruppe ist auf vier Personen begrenzt. Ein Hinweis, damit es keine Überraschung gibt: Geführt wird auf Niederländisch und Englisch, nicht auf Deutsch. Buchbar ist die Tour über GetYourGuide.
Fazit: lohnt sich Kampen?
Ja, aber mit einer Bedingung: Komm früh.
Kampen ist keine Stadt, die dich mit Attraktionen zuschüttet. Es gibt kein Museum, für das man extra anreist, und keine Aussichtsplattform mit Warteschlange. Was es gibt, ist eine vollständig erhaltene Hansestadt mit drei Stadttoren, zwei großen Kirchen, einer Gracht und einem Nachbau eines Handelsschiffs, das tatsächlich zur See fährt. In zwei Stunden hast du alles gesehen, und es hat dich nichts gekostet.
Für mich war der Morgen in Kampen einer der besten der ganzen Niederlande-Runde. Nicht wegen einer einzelnen Sehenswürdigkeit, sondern wegen des Lichts und der Stille. Wenn du beides willst, stell den Wecker und pack dir ein Frühstück ein.
Mehr Ziele findest du in unserer Übersicht zu den Sehenswürdigkeiten in den Niederlanden, und die Fotos aus Kampen und den anderen Hansestädten landen nach und nach auf unserem Instagram.
Häufig gestellte Fragen zu Kampen
Meint „Kampen“ die Stadt in den Niederlanden oder den Ort auf Sylt?
Beides gibt es. Kampen in den Niederlanden ist eine Hansestadt in der Provinz Overijssel an der IJssel, die Stadt selbst hat gut 38.000 Einwohner, die gesamte Gemeinde rund 56.000. Kampen auf Sylt ist ein Ortsteil der Gemeinde Sylt in Schleswig-Holstein, bekannt für die Uwe-Düne und das Rote Kliff. Dieser Artikel behandelt das niederländische Kampen.
Wo liegt Kampen in den Niederlanden?
In der Provinz Overijssel, an der IJssel, kurz vor deren Mündung ins Ketelmeer. Zwolle liegt 15 Kilometer östlich, Amsterdam gut 100 Kilometer westlich.
Was kann man in Kampen sehen?
Die drei Stadttore Koornmarktspoort, Broederpoort und Cellebroederspoort, die gotische Bovenkerk mit der Hinsz-Orgel, den Nieuwe Toren von 1648, das alte Rathaus mit der Schepenzaal, die Buitenkerk, die Stadtgracht Burgel, die Stadsbrug mit den vergoldeten Rädern und die Kamper Kogge an der Koggewerf.
Wie lange braucht man für Kampen?
Zwei bis drei Stunden für die Altstadt zu Fuß. Mit Pause, Kirchenbesuch und Hafen wird daraus ein halber Tag. Für einen ganzen Tag ist Kampen zu klein.
Was kostet Parken in Kampen?
In der Innenstadt 2,50 Euro pro Stunde, montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr, sonntags und feiertags kostenlos. Am Rand der Altstadt gibt es fünf kostenlose Parkplätze, darunter die Parkeergarage Buitenhaven am Oranjesingel 44.
Wann öffnen in Kampen die Bäcker und Cafés?
Meist erst zwischen 9 und 10 Uhr. Wer früh in der Stadt ist, bekommt vorher nichts zu essen und sollte sich etwas mitnehmen.
Wie kommt man von Zwolle nach Kampen?
Mit dem Zug über das Kamperlijntje, die seit 2017 elektrifizierte Strecke zwischen beiden Städten. Mit dem Auto sind es 15 Kilometer über die N50.
Kann man die Kamper Kogge besichtigen?
Die Kogge liegt an der Koggewerf am Havenweg 7. Feste Öffnungszeiten gibt es nicht, das Schiff ist bei Veranstaltungen offen. Verlässlicher sind die kurzen Mitfahrten im Sommer, die zuletzt 14 Euro pro Person kosteten und über visitkampen.nl gebucht werden.
Ist Kampen einen eigenen Tag wert oder reicht ein Zwischenstopp?
Ein Zwischenstopp reicht. Kampen funktioniert am besten als erste oder letzte Station einer Tour durch die niederländischen Hansestädte.
Wann öffnet das Stedelijk Museum Kampen wieder?
Am 3. Oktober 2026, nach der Renovierung, mit einer Avercamp-Ausstellung. Das Museum liegt an der Oudestraat 133 und umfasst auch das alte Rathaus mit der Schepenzaal.
Noch mehr Reisetipps
Kampen liegt mitten im dichtesten Hansestädte-Cluster der Niederlande. Alles hier ist ein Tagesausflug:
- Hansestädte in den Niederlanden: alle neun an der IJssel, mit Route und Reihenfolge.
- Zwolle (15 km): die größere Nachbarin mit Sassenpoort, Peperbus und dem Museum de Fundatie.
- Elburg (20 km): eine mittelalterliche Planstadt, streng rechtwinklig angelegt.
- Hattem (20 km): die kleinste der Hanzestädte, direkt am Rand der Veluwe.
- Urk (25 km): ehemalige Insel, heute größter Fischereihafen des Landes.
- Deventer (40 km): die lebendigste Hansestadt an der IJssel.
- Zutphen (55 km): die Turmstadt, gut als Tagesabschluss.
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