Die Riserva di Vendicari ist ein Naturschutzgebiet an der Südostküste Siziliens zwischen Noto und Pachino, bekannt für Flamingos, eine verfallene Thunfischfabrik und die Cala Mosche (auch Calamosche), die gern als schönster Strand Italiens gehandelt wird. Hinter den Dünen liegen flache Lagunen, ungefähr wie die Salzwiesen an der Nordsee, nur mit 27 Grad.
Judith und ich waren im September dort und sind vom Haupteingang bis zur Cala Mosche gelaufen, hin und zurück rund 8,5 Kilometer ohne einen Meter Schatten. Den kürzeren Eingang Calamosche haben wir nicht genutzt.
Hier findest du Karte, Parktipp, Packliste und unsere Fotospots, und am Ende die Antwort, ob sich der lange Weg lohnt.
Riserva di Vendicari auf einen Blick
- Was: Riserva Naturale Orientata „Oasi Faunistica di Vendicari“, Naturschutzgebiet seit 1984
- Lage: Sizilien, Provinz Syrakus, Gemeinde Noto, rund 8 km Küste zwischen Noto und Pachino
- Bekannt für: Flamingos und Zugvögel, die Tonnara mit ihrem Schornstein, die Torre Sveva, die Cala Mosche
- Anfahrt: von Noto ca. 30 Minuten mit dem Auto, über die SP19 Richtung Pachino
- Parken: gratis an der Straße vor dem Haupteingang, wenn du früh kommst. Navi-Ziel: Haupteingang, Via Bruno Ragonese, 96017 Noto (auf Google Maps)
- Eintritt: 3,50 €, ermäßigt 1,50 €, Familie 7 €, Kinder unter 8 Jahren frei, nur Kartenzahlung (Stand 09/2026)
- Öffnungszeiten: im September 7 bis 19 Uhr, Einlass bis eine Stunde vor Schluss
- Strecke: Haupteingang bis Tonnara ca. 1,2 km, bis zur Cala Mosche weitere ca. 3,2 km, flach, ohne Schatten
- Versorgung: im Reservat keine, kein Wasser, kein Kiosk. Bistro am Haupteingang
- Zeit: ein halber Tag mit Baden
- Hunde: nicht erlaubt, auch nicht an der Leine
Karte: Riserva di Vendicari mit Tonnara und Cala Mosche
Auf der Karte findest du den Haupteingang mit dem Bistro, den Parkplatz auf der Wiese, Tonnara und Turm, die Cala Mosche und den zweiten Eingang Calamosche.
Anfahrt und Parken am Haupteingang

Das Reservat liegt an der SP19 zwischen Noto und Pachino und hat fünf Eingänge. Der Haupteingang heißt schlicht Vendicari und liegt ungefähr in der Mitte. Von unserer Ferienwohnung in Noto waren es rund 30 Minuten.
Geparkt haben wir kostenlos am Straßenrand, kurz vor dem Eingang. Gegen zehn Uhr standen dort schon einige Autos, eine Lücke gab es trotzdem noch. Auf dem Rückweg haben wir gesehen, dass es auch einen großen Parkplatz auf einer Wiese gibt. Der kostet vermutlich etwas, ausprobiert haben wir ihn nicht. Mehr Parktipps für ganz Sizilien stehen in unserem Artikel Mietwagen auf Sizilien.
Unser Tipp: Komm vor zehn. Dann klappt es mit dem Straßenrand, und du läufst die lange Strecke, bevor es richtig heiß wird.
Eintritt, Öffnungszeiten und Bezahlung
Der Eintritt kostet 3,50 € pro Person. Ermäßigt zahlst du 1,50 € (Studierende, Pfadfinder, Mitglieder von Umweltverbänden), die Familienkarte kostet 7 €, Kinder unter acht Jahren sind frei. Das Ticket gilt den ganzen Tag und an allen fünf Eingängen.
Wichtig: An den Kassen wird nur mit Karte bezahlt, Bargeld nimmt das Reservat nicht an (Stand 09/2026).
Im September ist das Reservat von 7 bis 19 Uhr geöffnet, die Eingänge schließen eine Stunde früher. Im Winter sind die Zeiten deutlich kürzer. Die aktuellen Zeiten und eventuelle Sperrungen stehen auf der offiziellen Seite der Reservatsverwaltung.
Vogelhütte am Pantano Grande: Flamingos im Reservat



Gleich hinter dem Eingang steht eine Vogelbeobachtungshütte am Pantano Grande. Du gehst hinein und schaust durch die Gucklöcher auf die Lagune. Die Pantani sind flache Lagunen hinter einem Dünenstreifen, früher wurde hier Salz gewonnen.
Flamingos waren da, allerdings nicht viele. Und sie waren noch sehr weiß. Das Rosa bekommen Flamingos erst über ihr Futter, bei uns sah es eher nach Vorsaison aus.
Gut zu wissen: Die Tafel in der Hütte zeigt, was hier sonst unterwegs ist, darunter Löffler, Stelzenläufer, Graureiher und Eisvogel. Laut Reservat sind es rund 240 Vogelarten, das Gebiet ist als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung (Ramsar) geschützt. Ein Fernglas lohnt sich also.
Über den alten Steinweg zum Strand


Vom Eingang führt ein gemauerter Steinweg durchs Schilf Richtung Meer. Er sieht alt aus, fast römisch. Links liegt der Pantano Grande mit den Resten der Salinen, die nach einem Hochwasser 1951 aufgegeben wurden.
Nach gut einem halben Kilometer erreichst du den Strand von Vendicari, und dort stehen die ersten Wegweiser. Ein großer Teil dieses Strands ist abgesperrt, weil hier Meeresschildkröten (Caretta caretta) ihre Eier ablegen. Wir sind links abgebogen, zur Tonnara.
Tonnara und Torre Sveva: was hinter den Ruinen steckt

Tonnara und Turm liegen auf einem Gelände, gut einen Kilometer vom Eingang. Die Tonnara ist die alte Thunfischfabrik: kein Dach mehr, dafür die Pfeiler, die es früher getragen haben, der hohe Schornstein und Reste von Öfen. Beeindruckt hat mich das nicht besonders.
Das liegt vor allem daran, dass du vor Ort wenig verstehst. Auf Tafeln steht die Geschichte der Anlage, aber an den Ruinen selbst erklärt nichts, welches Gebäude wofür da war. Deshalb hier die Kurzfassung.
Die Tonnara von Vendicari



Thunfisch wird an dieser Küste seit der Antike gefangen. Gleich nebenan liegen Becken einer hellenistischen Fischfabrik, in der aus Thunfisch und Makrele Garum wurde, die Fischsoße der Römer. Die Tonnara selbst ist seit 1655 belegt, damals kaufte Simone Calascibetta, ein Richter aus Palermo, die Fanganlagen der Gegend. Später übernahm die Familie Nicolaci, deren Palazzo heute in Noto steht.
Gefischt wurde mit festen Netzen. Eine Netzwand, bis zu 70 Meter tief und bis zu drei Kilometer lang, lenkte die Thunfische in ein System aus Kammern. Boote trieben sie von Kammer zu Kammer bis in die letzte, die „Todeskammer“. Dort gab der Chef der Fischer, der Rais, das Zeichen zur Mattanza.
Fun Fact: Vor der Todeskammer verbeugte sich der Rais und sprach sie mit „Signurina“ an, erst danach gab er das Zeichen. So steht es auf der älteren Tafel an der Tonnara.
Der Schornstein stammt aus der letzten Blütezeit. 1914 übernahm Antonino Modica Munafò die Anlage, ließ eine moderne Fabrik für Thunfisch in Öl bauen und holte 1926 Goldmedaillen in Paris und Fermo. Nach der Landung der Alliierten im Juli 1943 wurden die Netze nicht mehr ausgelegt, 1944 war endgültig Schluss.
Die Torre Sveva

Der wuchtige Turm steht direkt am Wasser. Laut Tafel gab ihn 1424 Pietro d’Aragona in Auftrag, der Herzog von Noto, um das Warenlager am alten Hafen gegen Piraten zu schützen. Der Name „Sveva“ (schwäbisch, also staufisch) verweist auf ältere Mauern darunter. Im 16. Jahrhundert wurde er Teil einer Kette von Wachtürmen an der Küste, im 19. Jahrhundert diente er der Tonnara als Stall und Lager.
Eigentlich führt eine restaurierte Wendeltreppe hinauf zur Dachterrasse. Bei uns war dort Baustelle, hoch kamen wir nicht.
Besucherzentrum und die letzten Toiletten

Neben dem Turm liegt im alten Fischerhaus ein kleines Besucherzentrum (Ecomuseo). Es war offen, drin gibt es Bilder und ausgestellte Tiere, zum Thunfisch erstaunlich wenig, und alles auf Italienisch. Ab und zu finden dort Vorträge statt, ebenfalls auf Italienisch, angekündigt per Zettel an der Tafel.
Wichtig: Bei der Tonnara stehen Dixi-Toiletten. Das sind die letzten, bis du wieder am Eingang bist. Schön sind sie nicht, aber auf dem ganzen Weg zur Cala Mosche und zurück haben sie keine Konkurrenz.
Wanderung zur Cala Mosche: gut drei Kilometer ohne Schatten



Von der Tonnara zur Cala Mosche sind es rund 3,2 Kilometer. Der Weg verläuft flach an der Küste und an den Lagunen entlang, ohne Höhenmeter. Verlaufen kannst du dich kaum, und du bist nicht allein: Den Weg sind viele gegangen.
Das Problem ist die Sonne. Unterwegs gibt es keinen Schatten, keinen Baum, kein Dach. Bei uns waren es 27 Grad und Sonne, auf dem Hinweg ging das noch. Auf dem Rückweg um die Mittagszeit war es richtig heiß.
Wichtig: Im ganzen Reservat gibt es kein Wasser zu kaufen und keinen Kiosk. Nimm mehr zu trinken mit, als du glaubst zu brauchen, dazu Sonnenhut und feste Schuhe.
Cala Mosche: der schönste Strand Italiens?


Die Cala Mosche ist eine kleine Sandbucht zwischen zwei Felsnasen. Das Wasser ist flach, bis ungefähr zur Mitte angenehm und frisch, gut zum Baden und Planschen. Als wir ankamen, war schon einiges los, viele hatten eigene Sonnenschirme dabei.
Schön ist es hier. Warum ausgerechnet diese Bucht zum schönsten Strand gewählt wurde, hat sich uns trotzdem nicht erschlossen. Die Antwort steht auf der Seite des Reservats: Den Titel „Spiaggia più bella d’Italia“ hat die Umweltorganisation Legambiente vergeben, und zwar 2005. Wir haben es als Sandstrand mit gutem Wasser erlebt, auf dem man ganz gut liegen kann. Das reicht ja auch.
Gut zu wissen: Erlaubt sind Sonnenschirm, Handtuch und Schwimmhilfen. Liegen, Stühle, Luftmatratzen, Zelte, Strandspielzeug und alles Aufblasbare sind verboten. Mülleimer gibt es keine, deinen Müll nimmst du wieder mit. Weitere Badestellen auf Sizilien, von der Cala dell’Uzzo bis zu den Laghetti der Cava Grande, findest du in unserem Überblick Sizilien Strände.
Der kürzere Weg: Eingang Calamosche
Wenn du nur an den Strand willst, gibt es einen zweiten Eingang mit Parkplatz, den Eingang Calamosche weiter nördlich an der SP19. Von dort sind es laut Reservat rund 1,2 Kilometer zum Strand. Wer wie wir Flamingos und Tonnara sehen will, startet besser am Haupteingang.
Wichtig: Laut Aushang der Reservatsverwaltung vom 13.09.2026 ist dieser Eingang vorübergehend gesperrt, weil ein umgestürzter Baum die Zufahrt blockiert. Schau vor der Fahrt auf die Startseite des Reservats, dort stehen solche Sperrungen. Dein Ticket gilt an allen Eingängen.
Einkehr am Haupteingang: dalla terra bistrot

Direkt am Haupteingang liegt das dalla terra bistrot, ein kleiner Garten unter Bäumen mit Bänken. Es gibt Salat, Baguette, Croissants, Kuchen, Eis, Kaffee und Wein. Wir hatten Kaffee und saßen im Schatten, ein paar Katzen liefen herum, im Hintergrund lief Musik. Nach acht Kilometern ohne einen Baum war das ein ziemlich überzeugender Abschluss.
Geöffnet ist täglich von 9 bis 19 Uhr, der Caffè kostet 1,50 €, eine Granita 3,50 € (Stand 09/2026). Vieles kommt vom Bio-Hof Busulmona aus der Gegend. Toiletten gibt es hier auch.
Was du für Vendicari mitnehmen solltest
- Wasser, reichlich, und etwas zu essen. Unterwegs gibt es nichts
- Sonnenschutz: Hut, Sonnencreme, gern ein Sonnenschirm für den Strand
- Feste Schuhe für den Weg, Badesachen und Badetuch für die Cala Mosche
- Karte oder Handy zum Bezahlen, am Eingang geht kein Bargeld
- Fernglas für die Vogelhütte
- Eine Tüte für den Müll, Mülleimer gibt es im Reservat nicht
Gut zu wissen: Hunde dürfen nicht ins Reservat, auch nicht an der Leine. Das steht auf der Verbotstafel am Eingang.
Wie viel Zeit für Vendicari einplanen?
Plane einen halben Tag ein, wenn du wie wir vom Haupteingang zur Cala Mosche läufst und dort badest. Wir waren gegen zehn Uhr am Eingang und am frühen Nachmittag zurück im Bistro. Wer nur Vogelhütte, Tonnara und Turm sehen will, ist in eineinhalb bis zwei Stunden durch.
Unsere Fotospots in Vendicari
Fünf Stellen, an denen sich die Kamera lohnt, mit der Uhrzeit, zu der wir dort waren. Alle Fotos in diesem Artikel sind mit dem Smartphone entstanden, einem Google Pixel 7 Pro.
- Vogelhütte am Pantano Grande: Das runde Guckloch als Rahmen für die Lagune. Gegen 10 Uhr, Hauptkamera (entspricht ca. 24 mm).
- Strand von Vendicari: Tonnara, Schornstein und Turm in einer Reihe über der Bucht. Gegen 10:15 Uhr, am besten mit Tele (5-fach, ca. 120 mm), das rückt die Gebäude zusammen.
- Pfeilerhalle der Tonnara: Mittig zwischen die Pfeilerreihen stellen, der Schornstein steht dann genau im Fluchtpunkt. Gegen 10:30 Uhr, Hauptkamera.
- Flamingos vor dem Salinenhaus: Vom Weg am Pantano Grande mit Tele, damit die Vögel nicht nur Punkte sind.
- Treppe zur Cala Mosche: Von der obersten Stufe über die Mauer auf die Bucht. Gegen halb zwölf, Hauptkamera, Querformat.
Beste Tageszeit und Reisezeit

Die beste Tageszeit ist der frühe Morgen: Das Reservat öffnet im Sommer und im September um 7 Uhr, und auf dem schattenlosen Weg ist jede Stunde vor Mittag Gold wert. Im September war es für uns warm genug zum Baden und nicht mehr zu heiß zum Laufen, solange wir vor Mittag unterwegs waren.
Für Flamingos war es bei uns noch früh im Jahr: nur wenige, und fast weiß. Die Vogelwelt verändert sich mit dem Vogelzug, im Herbst und Frühjahr ist am meisten los.
Vendicari mit Marzamemi, Noto und der Cava Grande kombinieren
Vendicari passt gut in einen Tag mit Marzamemi, dem kleinen Fischerort mit eigener, allerdings stark verfallener Tonnara, rund 20 Minuten weiter südlich. Beides an einem Tag geht gut, so haben wir es auch gemacht.
Als Standort bietet sich Noto an. Wir haben drei Nächte in der Casa Bellavista gewohnt, einem kleinen Ferienhaus mit Küche, rund zehn Minuten zu Fuß von der Kathedrale.* Von Noto erreichst du auch die Cava Grande del Cassibile, eine Schlucht mit natürlichen Badebecken, und die übrigen Barockstädte des Val di Noto. Weitere Unterkünfte in Noto findest du auf Booking.com*.
Was ich beim nächsten Mal anders machen würde: Mehr Zeit an der Cala Mosche einplanen und alles für einen richtigen Strandtag mitbringen: Essen, Getränke, Badetuch. Nach dem Baden sind wir recht bald wieder los, für den langen Weg ist das eigentlich zu kurz.
Lohnt sich die Riserva di Vendicari?
Ja, wenn du gern läufst, Vögel sehen willst und einen Strandtag mit einer Wanderung verbinden möchtest. Für uns war Vendicari einer der schöneren Tage im Südosten, deutlich lohnender als Marzamemi.
Nein, wenn du nur einen perfekten Badestrand suchst und keine Lust auf acht Kilometer in der Sonne hast. Dann nimm den Eingang Calamosche, sobald er wieder offen ist, oder such dir einen Strand mit Liegen und Bar. Die gibt es im Reservat nicht, und das ist auch der Sinn der Sache.
Zeit: Mit Tonnara, Cala Mosche und Baden einen halben Tag. Nur Vogelhütte, Tonnara und Turm schaffst du in eineinhalb bis zwei Stunden.
Unser Fazit
Vendicari ist kein Postkartenstrand, sondern ein Naturschutzgebiet mit einem Strand am Ende. Die Tonnara hätte mehr Erklärung verdient, die Cala Mosche ist schön, aber kein Wunder. Komm früh, nimm genug Wasser mit und belohn dich hinterher im Bistro unter den Bäumen.
Mehr Bilder von unserer Sizilien-Reise findest du auf unserem Instagram-Kanal. Warst du schon in Vendicari? Schreib uns dort gern, ob die Flamingos bei dir schon rosa waren.
Häufige Fragen zur Riserva di Vendicari
Lohnt sich die Riserva di Vendicari?
Ja, wenn du Natur, Vögel und einen Strand am Ende einer flachen Wanderung magst. Wer nur baden will und keine Lust auf Kilometer in der Sonne hat, nimmt besser den kürzeren Eingang Calamosche oder einen Strand mit Service.
Wie viel Zeit sollte man für Vendicari einplanen?
Einen halben Tag, wenn du vom Haupteingang bis zur Cala Mosche läufst und dort badest. Nur Vogelhütte, Tonnara und Turm schaffst du in eineinhalb bis zwei Stunden.
Wo parkt man in Vendicari?
Am Haupteingang kostenlos am Straßenrand kurz vor dem Eingang, wenn du früh kommst. Daneben gibt es einen großen Parkplatz auf einer Wiese, der vermutlich kostenpflichtig ist.
Was kostet der Eintritt in die Riserva di Vendicari?
3,50 € pro Person, ermäßigt 1,50 €, die Familienkarte kostet 7 €, Kinder unter acht Jahren sind frei. Bezahlt wird am Eingang nur mit Karte (Stand September 2026).
Wie weit ist es vom Haupteingang zur Cala Mosche?
Rund 4,4 Kilometer pro Strecke, flach und ohne Schatten: gut einen Kilometer bis zur Tonnara, dann etwa 3,2 Kilometer an der Küste entlang. Kürzer ist der Eingang Calamosche mit rund 1,2 Kilometern, der laut Reservatsverwaltung seit dem 13.09.2026 vorübergehend gesperrt ist.
Ist Vendicari etwas für Kinder?
Ja, mit kurzen Wegen: Vogelhütte und Tonnara liegen flach und gut einen Kilometer vom Haupteingang entfernt, Kinder unter acht Jahren zahlen keinen Eintritt. Die ganze Strecke zur Cala Mosche und zurück, rund 8,5 Kilometer ohne Schatten, ist für kleine Kinder lang.
Noch mehr Reisetipps
- Sizilien-Rundreise: unsere Route in zwei Wochen, mit allen Unterkünften, Fahrzeiten und Karte
- Noto: unsere Basis für den Südosten, 30 Minuten entfernt, mit Barock aus einem Guss
- Marzamemi: der kleine Fischerort passt nachmittags gut hinter Vendicari
- Die schönsten Städte auf Sizilien: unser Überblick über die Orte der Insel
- Riserva dello Zingaro: das Naturreservat im Nordwesten, auch dort nur mit Karte und ohne Schatten
- Wanderungen: alle Wanderungen auf dem Blog, von Norddeutschland bis Sizilien
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