(Werbung) Drei Wörter beschreiben die niedersächsische Stadt Einbeck: Oldtimer, Fachwerk und Bier. Wenn du gerade nicht weißt, wo Einbeck liegt, stellst du dir einfach Deutschland bildlich vor, platzierst eine Stecknadel in der Mitte und rückst sie dann ein wenig Richtung Norden. Die Stadt befindet sich zwischen dem Weserbergland und Harz, die nächstgrößeren Städte sind Göttingen und Braunschweig (  Ausflugsziele in Niedersachsen).

Die ehemalige Hansestadt ist bekannt für 700 Jahre Brautradition, denn bis zum 17. Jahrhundert hatten mehr als 700 Häuser in der Stadt Braurecht! Das Einbecker Bier sorgte für Wohlstand im Mittelalter, der sich in den aufwendigen und schmuckreichen Fassaden der vielen Fachwerkhäuser in der Altstadt widerspiegelt. Einbeck gab dem bekannten Bockbier seinen Namen, deswegen solltet ihr dieses bei einem Besuch auf jeden Fall probieren.

Außerdem ist die niedersächsische Stadt das Zuhause von Europas größter Oldtimersammlung. Mehr als 2.500 Ausstellungsstücke könnt ihr im PS.Speicher und den dazugehörigen PS.Depots besichtigen. Damit es euch leichter fällt, euren Besuch in Einbeck zu planen, stellen wir euch in diesem Artikel die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten vor. 

Unsere Top Einbeck Sehenswürdigkeiten

Fachwerkhäuser

Die Fachwerkhäuser sind eins der drei wichtigsten Merkmale der Stadt Einbeck. Die Fachwerkhäuser wurden nach den Stadtbränden im Jahr 1540 und 1549 erbaut, also im Zeitalter der Renaissance – ein Beispiel dafür ist das Alte Rathaus, das Wahrzeichen der Stadt. Leider wurde die Stadt im 17. und 19. Jahrhundert von weiteren Bränden heimgesucht, sodass heute “nur noch” 150 Fachwerkhäuser zu sehen sind.

Dadurch, dass viele Fachwerkhäuser immer wieder zerstört und erbaut wurden, stehen an manchen Orten der Stadt Fachwerkhäuser aus unterschiedlichen Epochen nebeneinander. Das könnt ihr besonders gut auf dem Marktplatz sehen: Dort steht das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert neben dem Steinernen Haus aus dem 20. Jahrhundert. Unbedingt besichtigen solltet ihr das Brodhaus, das älteste Gästehaus in Niedersachsen. Es wurde 1552 erbaut und die Schnitzkunst auf der Fassade des Hauses ist Zeichen für den Wohlstand, den die Stadt durch die Bierbrauereien erlangte. Auch das Eikesche Haus in der Marktstraße, heute der Sitz der Tourismusinformation, ist noch mit vielen Schnitzereien auf der Hauswand verziert und deswegen auch einen Abstecher wert.

Altes und Neues Rathaus

Mit aufwendigen Schnitzereien auf der Außenfassade verziert besticht das Rathaus der Stadt. Direkt am Markplatz steht das Wahrzeichen mit seinen drei unverkennbaren, spitzen Rundtürmen. Das Rathaus wurde zwar bereits 1334 urkundlich erwähnt, durch den verheerenden Stadtbrand im Jahr 1540 musste das Gebäude allerdings im 16. Jahrhundert neu errichtet werden. In der Geschichte des Alten Rathauses wurde es bereits als Markthalle, Stadtverwaltung, Sparkasse und Stadtgericht genutzt, heute sitzt dort unter anderem das Standesamt Einbeck.

Die heutige Stadtverwaltung zog 1997 vom Alten in das Neue Rathaus um. Das Neue Rathaus hebt sich mit seiner Schieferfassade und Hufeisenform von den vielen anderen Fachwerkhäusern in Einbeck ab. Das Gebäude wurde im Jahre 1969 erbaut und zunächst als Kaserne der preußischen Armee genutzt. Insgesamt wurde es bis Ende des 19. Jahrhunderts militärisch genutzt, bis August Stukenbrok das Fachwerkhaus kaufte und seine Versandfirma dort einquartierte. Im Laufe der Zeit wurden unter anderem Fahrräder und Autoteile im Rathaus produziert, bis letztendlich die Stadtverwaltung sowie der Bürgermeister ihren Sitz in das historische Gebäude verlagerte. 

Einbeck Sehenswürdigkeiten - Rathaus - Fachwerk - Gebäude
Altes Rathaus Einbeck

Marktkirche St. Jacobi

Falls ihr dem Marktplatz schon den Rücken kehren wollte, halt stop! Neben dem Rathaus befindet sich die Marktkirche St. Jacobi, die dank ihrem „schiefen Turm von Einbeck“ nicht zu übersehen ist. Der 65 Meter hohe Kirchturm neigt sich nämlich um etwa 1.5 Meter zur Seite, weswegen in 1741 eine Stützmauer befestigt wurde, um eine weitere Neigung oder sogar einen Sturz zu vermeiden.

Die gotische Kirche, die erst im romanischen Stil gebaut werden sollte, steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Sie ist eine der zwei evangelischen Kirchen in Einbeck und entstand im frühen 14. Jahrhundert. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde sie kurzzeitig als Zeughaus und Kornmagazin zweckentfremdet, bevor sie wieder für geistliche Zwecke genutzt wurde. Neben der Architektur solltet ihr euch den Taufstein, die Orgel und die Statue des Kirchenpatrons, Jacob der Ältere, anschauen. 

Street Art

Wenn wir euch fragen würden, welche deutsche Stadt mitten in der internationalen Street Art Szene steht, würdet ihr uns vielleicht Berlin nennen. Dabei ist es Einbeck! Seit vielen Jahren kommen Künstler und Künstlerinnen nach Niedersachsen, um die Stadt mit ihren Kunstwerken noch bunter zu machen. Mittlerweile gibt es in der gesamten Stadt verteilt 60 ArtSports, manchmal an Hauswänden, an Bussen oder auch an Garagen.

Bei einem Stadtrundgang fallen euch sicherlich einige auf! Doch wie kam Einbeck zur Street Art oder Street Art nach Einbeck? Vor einigen Jahren gab es ein städtisches Projekt, dass dafür sorgen sollte, dass die Stadt bunter wird. Daraus entstand eine Kinder- und Jugendinitiative, die wiederrum zu einem Festival der Kunst evolvierte. Dieses Festival findet jedes Jahr im Spätsommer statt; einerseits als Straßenfest mit Musik und Spaß, andererseits um internationalen Künstler:innen die Möglichkeit zu bieten, neue ArtSports zu kreieren. 

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Einbeck PS.Speicher

Nach den Fachwerkhäusern sind Oldtimer der zweiter Pfeiler der Stadt. Einbeck ist das Zuhause von der größten Oldtimersammlung in Europa, dem PS.Speicher EInbeck! Insgesamt gibt es 2.500 Exponate anzuschauen, davon 1.200 historische Motorräder, 200 Lastwagen und Busse und sogar Lanz Bulldogs.

Die Oldtimer sind an 5 Standorten verteilt und die Ausstellung ist insgesamt 22 Quadratkilometer groß. Für Klein und Groß lohnt sich dieses kurzweilige, informative Museum in Einbeck, in dem die Geschichte der Mobilität anhand der deutschen Geschichte erklärt wird. Neben dem → PS.Speicher, in der sich die Hauptausstellung befindet, gibt es 4 PS.Depots: Das PS.Depot Kleinwagen, PS.Depot Automobil, PS.Depot Motorrad und PS.Depot LKW+Bus.

Im PS.Depot Kleinwagen findet ihr sogenannte „Microcars“ sowie Elektroautos, im PS.Depot Automobil warten viele Oldtimer PKW aller bekannten Marken aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders auf euch. Im PS.Depot Motorrad beeindrucken nicht nur die vielen nationalen und internationalen Zweiräder, sondern auch das Gebäude, indem die Ausstellung zuhause ist. Die ehemalige Tapetenfabrik von Einbeck wurde in die Ausstellung miteingebunden, sodass ihr neben Motorrädern auch alte Tapetendruckmaschinen, Druckrollen und Musterbücher bestaunen könnt.

Im PS.Depot LKW+Bus findet ihr eine Varietät an Nutzfahrzeugen, darunter auch Baumaschinen und Motoren. Das sollte für ein Wochenende reichen! Übrigens: Hobby-Rennfahrer können sich im Porsche 911 Rennsimulator ausprobieren – definitiv ein Upgrade zur heimischen Spielkonsole!

Derzeit findet im PS.Speicher Einbeck die Sonderausstellung AVUS 100: Ein rasantes Jahrhundert” statt. Bei der Sonderausstellung dreht sich alles um die bewegte Geschichte der AVUS und Ihren Einfluss auf den Rennsport. Anhand der insgesamt knapp 16 Exponate wird werden verschiedene Themenbereiche wie Streckenbau, Frauen im Rennsport und Rekorde erzählt. Bei den Austellungstücken handelt es sich um Originalfahrzeuge der Marken Mercedes, BMW, Audi, Opel, etc. , die so tatsächlich auf der AVUS fuhren.

Einbecker Blaudruck

Für die Handwerk-Fans unter euch hat die Fachwerkstadt noch etwas in petto: Der → Einbecker Blaudruck. Die Werkstatt war ursprünglich eine Färberei und gehörte von 1638 bis 2005 der Familie Wittram. Bunte Stoffe aus Übersee gefährdeten damals die heimische Produktion von Stoffen, sodass sich die Einbecker Färber etwas Neues ausdenken mussten. So entstand der Blaudruck und Einbeck positionierte sich im 19. Jahrhundert als Epizentrum dieses Handwerks!

Noch heute sind circa 800 Model aus dieser Zeit vorhanden. Model sind eine Art Formstecher, der das bekannte Muster des Blaudrucks auf den Stoff bringt. Früher wurden diese Formstecher unter anderem auch zum Bedrucken von Tapeten genutzt. Auch heute noch wird Blaudruck praktiziert und ihr könnt im Einbecker Blaudruck-Shop Tischdecken, Vorhänge oder Jutebeutel bedruckt mit der traditionellen Machart kaufen.

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Wallanlagen

Zu den Sehenswürdigkeiten Einbecks gehören auch die Wallanlagen: Sie sind Teil der mittelalterlichen Stadtmauer und erstrecken sich über 2 Kilometer um die historische Altstadt. Wenn ihr dem Trubel der Stadt für einen Moment entkommen möchtet, um in der Natur zu entspannen, ist das der perfekte Ort. Neben zahlreichen Sitzmöglichkeiten findet ihr hier auch eine Minigolfanlage und einen Spielplatz für die kleinsten Gäste.

Auf dem Rundweg entdeckt ihr verschiedene Mauertürme sowie insgesamt 5 Stadttore. Die Wallanlagen wurden 1624 das erste Mal in Geschichtsbüchern erwähnt, leider beschädigte sie der Dreißigjährige Krieg sowie die französische Besatzung im 18. Jahrhundert stark. Zwischen dem Tiedexer Tor und dem Hullerser Tor ist die Mauer allerdings noch komplett erhalten. 

Burgruine Heldenburg

Die Burgruine Heldenburg, auch Burg Salzderhelden genannt, liegt in Salzderhelden, wenige Kilometer von der Einbecker Altstadt entfernt. Nicht nur ihre Geschichte macht sie zu einer der interessanten Sehenswürdigkeiten Einbecks, alleine der Ausblick von der Ruine aus ins Leinetal ist einen Besuch wert. Die Ruine liegt am Hang des kleinen Heldenbergs, der Namensgeber der Ruine. Denn: „helde“ heißt steiler Abhang.

Die Heldenburg wurde im 13. Jahrhundert von Grafen und Welfenherzögen gebaut, um den damaligen Salzbrunnen zu schützen. Darüber hinaus hatte die Heldenburg eine strategisch gute Lage mit ihrer Nähe zu Einbeck, sodass die Welfenherzöge sie bis 1596 zu ihrer Hauptresidenz machten. Heutzutage ist das Land Niedersachsen Besitzer der Burgruine. Zwischen 1951 und 1960 fanden dort regelmäßig Burgfestspiele statt, heutzutage sind es nur noch vereinzelte Veranstaltungen wie zum Beispiel das jährliche Mittelalterfest. Die Burgruine wurde 1983 umfassend saniert und ihr könnt euch beim Rundweg um die Heldenburg anhand zahlreicher Informationstafeln über die Geschichte erkundigen. Und falls bei euch demnächst eine Hochzeit ansteht: Seit 2021 darf man sich dort unter freiem Himmel trauen lassen!

Um euren Ausflug nach Einbeck ideal zu planen und euer Tagesprogramm zu füllen, stellen wir euch im nächsten Abschnitt 6 Aktivitäten vor, die ihr in der niedersächsischen Stadt unternehmen könnt. Egal ob ihr eher naturverliebt, kulinarisch veranlagt oder künstlerisch interessiert seid: Einbeck bietet für jede Art von Reisenden etwas!

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Burgruine Heldenburg

Von Wandern bis Bierverkostung – Diese Aktivitäten solltet ihr unbedingt machen

Den Bierpfad erkunden

Begib dich entlang des Bierpfades auf die Spuren von Einbecks Biergeschichte! Dieser Entdeckungspfad dauert etwa 45 Minuten und erstreckt sich über 2.5 Kilometer innerhalb der oben genannten Wallanlagen. Um diesen Pfad zu finden, folgt ihr einfach den kleinen, weißen Bierfässern auf dem Boden. Beim Erkunden der Altstadt habt ihr sie sicherlich schon entdeckt!

Entlang der Route werdet ihr insgesamt 8 große Fässer aus Metall sehen, an denen etwas über die Geschichte des Bieres und der Stadt Einbeck, die Heimat des Bockbieres, geteilt wird. Das bekannte Bockbier kann unmöglich aus Einbeck kommen? Oh doch! Der Legende nach soll im 17. Jahrhundert ein Braumeister aus Einbeck nach Bayern abgeworben worden sein, um dort das Einbecker Bier, damals noch „Ainpöckische“ genannt, zu brauen. Dank des bayerischen Dialekts wurde aus „Ainpöckisch Bier“ erst „Oanpock Bier“ und dann irgendwann „Bockbier“. 

Der Bierpfad startet am Alten Rathaus und endet beim Einbecker Brauhaus am Neustädter Kirchplatz. Man könnte meinen, dass sich die Organisator:innen dabei was gedacht haben: So könnt ihr nach dem Rundgang entspannt im Brauhaus noch ein frisch gezapftes, lokales Bier genießen. Wer direkt verschiedene Biersorten aus Einbeck propieren möchte dem empfhelen wir eine kleine Bierprobe im → Restaurant Brodhaus direkt am Marktplatz. Hier bekommt ihr 5 verschiedene Biersorten und könnt euch von Einbecker Landbier bis Bockbier einmal durchkosten.

Brauereibesichtigung

Sollte euch der Bierpfad nicht ausreichen, weil ihr euch noch mehr Einblicke in die Braugeschichte und das Brauhandwerk wünscht, empfehlen wir euch eine Besichtigung im Brauhaus. Im Einbecker Brauhaus wird bis heute noch nach traditionellen Rezepturen gebraut und ihr erfahrt bei einer Führung durch die Brauerei, wie das Ganze funktioniert.

Die Führung dauert etwa 3 Stunden und endet im gemütlichen Ur-Bock-Keller, wo bei Imbiss und Bierverkostung der Abend ausgeklungen lassen wird. Achtung: Beim Rundgang geht es über 10 Treppen und insgesamt 230 Stufen, daher solltet ihr festes Schuhwerk anhaben. Für diejenigen, denen „dabei gewesen“ nicht ausreicht: Es gibt die Möglichkeit das „Einbecker Bierdiplom“ abzulegen. Nach einem Bier-Seminar inklusive Verkostung von 3 Bieren muss das angeeignete Wissen in einem Test unter Beweis gestellt werden. Als Belohnung gibt es eine Urkunde und als Erinnerung ein kleines Bierglas.

Rundwanderweg auf dem Dohrenberg

Für alle, die raus ins Grüne wollen: Auf zum Rundwanderweg auf dem Dohrenberg! Der NaturErlebnisRaum Dohrenberg liegt in Salzderhelden, etwa 15 Minuten mit dem Auto von der Einbecker Altstadt entfernt. Von dort aus habt ihr eine tolle Aussicht auf den Leinepolder, ein Hochwasserrückhaltebecken, und das Leinetal, die B3-Brücke und die Heldenburg Salzderhelden.

Die Naturlandschaft des Dohrenbergs ist durch die starke Holzrodung im Mittelalter geprägt; heute sehen wir dort deswegen vor allem trockenen Kalkmagerrasen. Die Trockenheit des Bodens führt dazu, dass ganz besondere Pflanzen und Tiere ihren Weg hierhin fanden. Auf eurer Tour könnt ihr seltene Orchideen, Enziane, Thymian, Schmetterlinge und viele Vögel entdecken. Der Rundgang auf dem Dohrenberg ist 2 Kilometer lang und super für einen kleine Tour in der Natur geeignet.Unter anderem befindet sich auf dem Dohrenberg ein Weinberg, der von Hobbywinzern bewirtschaftet wird. Dort werden Rebsorten wie Müller-Thurgau angebaut – allerdings verarbeiten die Winzer den Wein nicht vor Ort, sondern bringen ihn dafür zu befreundete Winzer an die Mosel. 

Wanderungen im Einbecker Stadtwald

Noch mehr Action für Wanderlustige gibt es im Einbecker Stadtwald auf dem Huberücken, der Teil des niedersächsischen Berglandes ist. Ihr könnt entweder durch den Stadtforst wandern oder ihn als Startpunkt zu naheliegenden Orten wie zum Beispiel dem Greener Berg oder Altendorfer Berg nutzen.

Eine der Sehenswürdigkeiten im Einbecker Stadtwald ist der Kaiser-Friedrich-Turm, ein Aussichtsturm, auch wenn er leider nicht mehr öffentlich zugänglich ist. Darüber hinaus findet sich auf der Hube der Einbecker Märchenwald, ein 3 Kilometer langer Rundweg mit verschiedenen Stationen, die mehr zum Wald, seinen Bewohnern und der Fauna erklären.

Historisch waren der Stadtwald und die Stadt Einbeck immer eng verzahnt, da zum Bauen, Bierbrauen und für die verschiedenen Handwerke in der Stadt viel Holz benötigt wurde. Wer weniger auf Wandern aus ist, kann hier an Grillplätzen und Wiesen Entspannung finden. 

Street Art Tour (auch für Kids)

Die vorab erwähnten 60 ArtSports in Einbeck, könnt ihr euch auf eigene Faust anhand einer Karte anschauen. Doch wenn ihr mehr zur Entstehungsgeschichte, sowie den Künstler und Künstlerinnen erfahren wollt, solltet ihr euch eine Street Art Tour buchen! So stellt ihr auch sicher, dass ihr kein Kunstwerk verpasst.

Die Stadt Einbeck bietet Touren sowohl für Erwachsene als auch separat für Kinder an. Beide Touren dauern wahlweise 60 oder 90 Minuten und sind mit 4€ und 5.50€ pro Person erschwinglich. Mit einer Führung erlebt ihr die Open Air Galerie und den Kontrast zwischen Fachwerkhäusern und Graffiti hautnah und nimmt zusätzlich noch Geschichten und Wissenswertes mit nach Hause, was euch vielleicht entgangen wäre.

Einbecker Senfmühle

Einbeck ist eine Stadt des Handwerks. Neben dem bereits ausführlich vorgestellten Blaudruck oder dem Bierbrauen gibt es die → Einbecker Senfmühle, die mit traditionellem Steinmahlverfahren und regionalen, ökologischen Zutaten Senf herstellt. Nicht nur bei den Zutaten wird auf Nachhaltigkeit Acht gegeben, auch das Mahlverfahren ist so aufgebaut, dass kaum Wärme produziert wird, was die Aromen und Inhaltsstoffe bewahrt.

Die Einbecker Senfmühle produziert bereits seit 1923 ihre Produkte und bietet in der hauseigenen Senfschule verschiedene Verkostungsvorträge an, die natürlich mit einer Senfprobe verbunden werden. Bei der kleinen Probe gibt es frisches Brot und Wasser dazu, bei den größeren auch Würstchen, Käse und Bier. So könnt ihr euch durch die 10 unterschiedlichen Sorten probieren (darunter Bockbiersenf und Traubensenf!) und diese nachher im Senfkontor erwerben, um sie mit nach Hause nehmen!

StadtMuseum Einbeck besuchen

Nachdem wir euch bereits die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt Einbeck vorgestellt haben, werden euch diese im → StadtMuseum Einbeck noch ein Stück nähergebracht. Natürlich erzählt das Museum in Einbeck nicht nur über die vielen Fachwerkhäuser, es wohnt selbst im hübschen Patrizierhaus, das im Jahr 1549 gebaut wurde. Das Renaissance-Gebäude hatte einst auch Braurecht!

Das Stadtmuseum zog 1970 in das Gebäude ein und begeistert nun seine Besucher und Besucherinnen mit seinen Haupt- und Sonderausstellungen. Im Museum erfahrt ihr mehr über die Bauweise der Fachwerkhäuser und bekommt Einblicke in das frühere alltägliche Leben der Einbecker. Außerdem stellt das Museum das älteste Bierfass Deutschlands aus und erzählt euch dessen Geschichte, die ihr so schnell nicht mehr vergessen werdet! Auch der Blaudruck kommt nochmal zum Zuge und Museumsbesuchern wird der Herstellungsprozess im Detail erklärt.

Was wir spannend finden: Der Einbecker Apotheker Wilhelm Sertürner entdeckte das Schmerzmittel Morphium! Mehr darüber und das Apothekenwesen im 18. und 19. Jahrhundert erfahrt ihr im StadtMuseum Einbeck. Für die kleinen Besucher gibt es viele Mitmach-Stationen zum Ausprobieren und Entdecken, sodass es garantiert nicht langweilig wird. Jeden zweiten Freitag im Monat gibt es außerdem ein Werkstattangebot für Kinder, bei dem sie etwas herstellen und basteln können, das sie nachher als Andenken mit nach Hause nehmen und dabei noch mehr über die Geschichte der Stadt erfahren können.

Einbeck ist einen Besuch wert

Ihr seht: Einbeck ist vielfältig und überrascht mit kuriosen Superlativen, traditionellem Handwerk und genialer Baukunst. Wir hoffen, euch mit diesem Artikel Lust auf Niedersachsen und Lust auf Einbeck gemacht zu haben! Die Stadt ist unserer Meinung nach definitiv einen Besuch wert und eignet sich für ein Wochenende zu zweit, als Geburtstagsausflug mit dem PS-verliebtem Papa oder als Tagesziel für die ganze Familie.

Einbeck steht für das deutsche Handwerk, die deutsche Geschichte und Industrielandschaft, ohne dabei ihren romantischen Charme zu verlieren. Außerdem reihen sich in Einbeck Sehenswürdigkeiten nur so aneinander – gut, dass man während der Stadtbesichtigung bei einem Einbecker Bier die Füße ausruhen kann.

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Offenlegung: Dieser Artikel ist in Kooperation mit → Einbeck Tourismus entstanden (sponsored Post). Unsere persönliche Meinung und Tipps werden dadurch nicht beeinflusst.

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