
Die Sellin Sehenswürdigkeiten kennst du vermutlich längst, ohne je hier gewesen zu sein: das weiße Brückenhaus auf Stelzen, davor der Bohlenweg über den Strand, dahinter die Ostsee. Dieses Foto steht in jedem Rügen-Kalender, und es zeigt die Seebrücke von Sellin. Wir sind an einem späten Nachmittag aus Sassnitz herübergefahren, knapp eine halbe Stunde mit dem Auto, und haben den Tag hier ausklingen lassen. Für die halbe Insel hat das nicht gereicht. Was hier nicht aus diesem Nachmittag stammt, ist recherchiert.
Was dabei auffällt: Sellin ist kompakter, als die Bilder vermuten lassen. Die wichtigsten Ziele liegen fast alle an einer einzigen Straße oder in Sichtweite davon. Das macht den Ort zu einem der wenigen Ostseebäder, die du an einem Nachmittag wirklich abgehen kannst, ohne das Gefühl zu haben, du hättest die Hälfte verpasst.
Sellin auf einen Blick
Sellin ist ein Ostseebad im Südosten von Rügen, zwischen der Ostsee und dem Selliner See gelegen, und gehört zur Region Mönchgut-Granitz. Bekannt ist es für seine 394 Meter lange Seebrücke und für die Bäderarchitektur entlang der Wilhelmstraße.
- Wofür der Ort steht: Seebrücke, Bäderarchitektur, Steilküste, Strand
- Zeitbedarf: ein halber Tag für den Ort, ein ganzer mit Granitz und Umgebung
- Bestes Timing: früher Morgen oder später Nachmittag, denn mittags steht halb Rügen auf der Seebrücke
- Anreise: B96/B196 ab Stralsund; mit dem Zug bis Bergen auf Rügen, dann Bus; oder mit dem Rasenden Roland bis Sellin West bzw. Sellin Ost
- Kurabgabe: 3,37 € pro Tag in der Hauptsaison, 2,54 € in der Nebensaison (Stand August 2026)
- Gut kombinierbar mit: Jagdschloss Granitz, Binz, Göhren, Sassnitz
Wenn du Binz kennst: Sellin ist die kleinere, ruhigere Variante davon. Gleiche Bäderarchitektur, gleiche Steilküste, aber ein Ort statt einer Kleinstadt, dafür mit der längeren Seebrücke.
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Die Seebrücke Sellin: das Wahrzeichen der Insel

Mit 394 Metern ist die Seebrücke Sellin die längste auf Rügen, und sie ist der Grund, warum die meisten Leute überhaupt herkommen. Das Brückenhaus im Stil der Bäderarchitektur sitzt auf halber Strecke über dem Wasser, weiß gestrichen, mit Türmchen und Balkonen, und sieht aus wie ein Kurhaus, das jemand versehentlich auf Stelzen ins Meer gestellt hat.
Die Geschichte dahinter ist erstaunlich ruppig für ein so verspieltes Bauwerk. Die erste Seebrücke von 1906 war mit 508 Metern noch deutlich länger, wurde aber schon 1918 und 1924 von Packeis beschädigt, dazu brannte 1920 der Brückenkopf. Der Nachfolgebau von 1925 hielt bis zum Winter 1941/42, dann zerstörte ihn der Eisgang. Das marode Brückenhaus fiel 1978. Erst am 27. August 1992 begann der Neubau, eröffnet wurde er am 2. April 1998. Was du heute siehst, ist also keine 30 Jahre alt. Es sieht nur aus wie 1910.
Das Betreten der Brücke ist kostenlos. Im Brückenhaus gibt es ein Restaurant, geöffnet täglich von 11 bis 22 Uhr, die Küche von 12 bis 16 und von 17 bis 21:30 Uhr (Stand August 2026). Vom Brückenkopf legen im Sommer außerdem Ausflugsschiffe zu den anderen Seebädern ab.
Die 99 Stufen und der Schrägaufzug
Sellin liegt oben, die Seebrücke unten. Dazwischen liegen 30 Meter Steilküste, und die überwindest du entweder über 99 Holzstufen von der Wilhelmstraße hinunter zum Strand, oder über den Schrägaufzug daneben, der auch mit Kinderwagen und Rollstuhl funktioniert. Die Treppe ist der bessere Weg, jedenfalls abwärts: Sie schwenkt so, dass die Seebrücke bei jeder Kehre ein Stück weiter ins Bild rutscht. Das ist der Blick, den du auf allen Postkarten siehst, und er ist tatsächlich von der Treppe aus am besten.



Die Tauchgondel am Brückenkopf
Am Ende der Seebrücke hängt eine gelbe Kugel im Wasser: die Tauchgondel. Du steigst ein, die Gondel wird abgesenkt und bleibt vier Meter unter der Oberfläche stehen, etwa einen Meter über dem Grund. Durch die Bullaugen siehst du, was in der Ostsee vor Sellin so unterwegs ist. Dazu läuft ein 3D-Film über die Ostsee. Eine Fahrt dauert 30 bis 40 Minuten, es müssen mindestens sechs Leute zusammenkommen, maximal passen 30 hinein.
Ehrlich zur Erwartungshaltung: Die Ostsee ist keine Karibik, und wie viel du siehst, hängt am Wetter der Vortage. Nach Sturm ist das Wasser trüb. Die Gondel läuft ganzjährig und bis zum Einbruch der Dunkelheit, fällt aber bei Sturm oder Eis aus. Adresse ist Seebrücke 2, Telefon +49 38303 92777. Vorher anrufen lohnt sich, gerade außerhalb der Ferien.
Die Wilhelmstraße: Bäderarchitektur auf der Steilküste

Die Wilhelmstraße ist die Hauptachse von Sellin, und sie ist der eigentliche Grund, den Ort nicht nur für ein Seebrücken-Foto anzusteuern. Eine breite Lindenallee mit Promenadenwegen auf beiden Seiten, links und rechts weiße Holzvillen mit verzierten Fassaden, Erkern und Veranden. Das ist Bäderarchitektur aus der Gründerzeit, und in Sellin steht sie als geschütztes Denkmalensemble.
Sellin wurde 1887 Seebad, aber die eigentliche Blütezeit begann erst mit dem Bau der heutigen Wilhelmstraße. Heute sitzen in den Erdgeschossen Restaurants, Cafés und Läden, was der Straße etwas Promenadenhaftes gibt. Im Sommer ist hier deutlich mehr los als am Strand. Die Straße läuft direkt auf die Steilküste zu und endet oben an der Treppe zur Seebrücke.
Wenn du fotografierst: Die Fassaden stehen nach Süden und Norden, also ist das Licht hier morgens und am späten Nachmittag brauchbar, mittags flach und hart. Uns kam der späte Nachmittag entgegen, ohne dass wir das geplant hätten.
Die Strände: Südstrand und Nordstrand
Sellin hat zwei Strandabschnitte, und sie sind unterschiedlich genug, dass die Wahl etwas ausmacht. Der Südstrand ist der große: rund zwei Kilometer feiner Sand, mit Strandkörben, Promenade und der üblichen Infrastruktur. Der Nordstrand liegt direkt neben der Seebrücke, ist kürzer und wird schneller voll, weil alle, die die Brücke ansteuern, ohnehin dort landen.
Praktisch: Die Strandnutzung ist mit der Kurkarte kostenfrei, und das gilt über Sellin hinaus für Baabe, Göhren, Mönchgut und Binz/Prora. Von Mai bis September fährt außerdem ein kostenloser Südstrand-Hafen-Shuttle, was den Weg zum Hafen am Selliner See spart.
Kurpark Friedensberg und die Gnadenkirche
Ein paar Schritte hinter der Wilhelmstraße wird es schlagartig ruhig. Der Kurpark Friedensberg ist die Grünfläche des Ortes und gleichzeitig Veranstaltungsort: Im Sommer laufen hier die Konzerte. Wer nach dem Trubel auf der Promenade eine halbe Stunde Abstand braucht, ist hier richtig.
Zwei Kirchen gibt es dazu, beide aus derselben Zeit wie die Villen: die evangelische Gnadenkirche an der Kirchstraße von 1913 und die katholische Maria Meeresstern am Waldweg, geweiht 1912. Beide sind keine Umwege wert, wenn du nur einen Nachmittag hast, aber sie passen ins Bild eines Ortes, der um 1900 komplett neu gedacht wurde.
Hafen Sellin am Selliner See
Das übersehen die meisten: Sellin hat zwei Ufer. Auf der Rückseite des Ortes liegt der Selliner See, ein Bodden, und an seinem Ufer bei Altensien gibt es einen kleinen Hafen, der offiziell als Wasserwanderrastplatz geführt wird. Kein Fischereihafen mit Kuttern, sondern ein ruhiger Sportboothafen, das genaue Gegenteil der Seebrücken-Kulisse zwei Kilometer weiter.
Wenn du mehr Zeit mitbringst als wir an diesem Nachmittag, ist das der Weg, der Sellin von einem reinen Fotostopp zu einem halben Tag macht: einmal quer durch den Ort vom Ostseestrand zum Boddenufer, in der Saison mit dem kostenlosen Shuttle zurück.
Mit dem Rasenden Roland durch die Granitz
Der Rasende Roland ist keine Museumsbahn für Sonntagsausflüge, sondern ein echtes Verkehrsmittel: Die Schmalspurbahn fährt seit 1895, hat 750 Millimeter Spurweite, schafft 30 km/h und verkehrt täglich zwischen Putbus und Göhren. Zwischen 8 und 21 Uhr fährt sie im Zwei-Stunden-Takt, im Sommer wird der Abschnitt Göhren–Binz auf einen Stundentakt verdichtet.
Sellin hat zwei Bahnhöfe, Sellin West und Sellin Ost. Für den Ortskern ist Sellin Ost der richtige. Und hier kommt der eigentliche Tipp: Zwischen Binz und Sellin liegt der Haltepunkt Jagdschloss. Du kannst also ohne Auto zum Jagdschloss Granitz hochfahren. Das ist die entspannteste Variante, weil sich das Parken dort im Sommer nicht lohnt.
Achtung bei der Kurkarte: Sie deckt die VVR-Linienbusse und Fahrten der Weißen Flotte ab, der Rasende Roland ist nicht enthalten. Die Fahrkarte kaufst du separat.
Jagdschloss Granitz: der Turm über der Insel
Das Jagdschloss Granitz steht rund sieben Kilometer westlich von Sellin auf dem Tempelberg, mitten im Buchenwald der Granitz. Gebaut wurde es zwischen 1837 und 1846, und was es besonders macht, ist der 38 Meter hohe Mittelturm mit einer gusseisernen Wendeltreppe. Die schraubt sich frei durch den Turmschacht nach oben, und wer nicht schwindelfrei ist, merkt das spätestens auf halber Höhe. Von oben siehst du bei klarem Wetter über den halben Süden der Insel.
Praktisch: Eintritt 9 € für Erwachsene, 7 € ermäßigt, unter 18 Jahren frei. Geöffnet Mai bis September täglich 10 bis 18 Uhr, April und Oktober täglich 10 bis 17 Uhr, von Januar bis März sowie November und Dezember Dienstag bis Sonntag 10 bis 16 Uhr. Letzter Einlass ist 30 Minuten vor Schluss. Aktuelle Angaben stehen bei den Staatlichen Schlössern und Gärten M-V (Stand August 2026).
Anfahrt am besten mit dem Rasenden Roland bis Haltepunkt Jagdschloss oder zu Fuß durch die Granitz. Ab Sellin ist das eine gute Stunde durch den Buchenwald und die schönere Variante.
Was sich rund um Sellin noch lohnt
Diese vier liegen etwas außerhalb des Ortskerns und ergänzen einen zweiten Tag sinnvoll:
- Ruderbootfähre Moritzdorf. Südlich von Sellin, am Schmalen Having: eine Fährverbindung, die seit über 120 Jahren mit Ruderkraft betrieben wird. Für Wanderer und Radfahrer ist sie die Abkürzung nach Mönchgut.
- Mühle Altensien. Eine Bockwindmühle im Ortsteil Altensien, auf dem Weg zum Hafen am Selliner See.
- Bernsteinmuseum. Granitzer Straße 43, ein kleines Museum zum Thema und die naheliegende Schlechtwetter-Option.
- AHOI! RÜGEN. Das Freizeitbad in der Badstraße 1, mit der Kurkarte 25 % günstiger. Der Klassiker für Regentage mit Kindern.
Wer statt Sightseeing lieber laufen will: Das Selliner Hügelland im Biosphärenreservat Südost-Rügen ist die Wander- und Radecke des Ortes, mit Boddenlandschaft und alten Fischerkaten unter Reet.
Sellin, Binz oder Göhren?
Die drei Ostseebäder liegen dicht beieinander und werden regelmäßig verwechselt. Der Unterschied in einem Satz:
- Binz ist das größte, hat die breiteste Promenade und das meiste Hotelangebot, und im Sommer entsprechend Betrieb.
- Sellin ist kompakter, hat die längere Seebrücke und die geschlossenere Bäderarchitektur an einer einzigen Straße.
- Göhren liegt am weitesten östlich, ist der ruhigste der drei und der Endpunkt des Rasenden Roland.
Für einen Tagesausflug mit gutem Bild-Ertrag ist Sellin die beste Wahl der drei. Für einen längeren Aufenthalt hängt es davon ab, wie viel Betrieb du willst.
Anreise, Parken und Kurabgabe
Mit dem Auto. Über den Rügendamm und die B96, dann die B196 Richtung Südost-Rügen. Ab Stralsund rechnest du gut eine Stunde. Die Alternative über die L29, die Deutsche Alleenstraße, ist langsamer und deutlich schöner.
Parken. Sellin ist im Ortskern durchgehend bewirtschaftet, bezahlt wird am Automaten oder per Handyparken. Verlässliche Tarife veröffentlicht die Gemeinde nicht online, deshalb nennen wir hier bewusst keine Zahlen. Plan einfach ein, dass du fürs Parken zahlst, und stell dich in der Hochsaison darauf ein, dass es eng wird. Wer im Ort übernachtet, hat oft einen Stellplatz am Haus.
Mit Bahn und Bus. Bis Bergen auf Rügen, von dort mit dem Bus nach Sellin. Ab Berlin bist du mit ICE plus Bus rund viereinhalb Stunden unterwegs, ab Köln etwa neun. Innerhalb der Region fährst du mit der Kurkarte kostenfrei mit den VVR-Bussen.
Kurabgabe. Wer im Ort übernachtet, zahlt sie: In der Hauptsaison (1. Mai bis 31. Oktober sowie 20. Dezember bis 6. Januar) 3,37 € pro Tag für Erwachsene, 1,69 € für Kinder von 7 bis 14 Jahren und 1,00 € für Hunde. In der Nebensaison sind es 2,54 €, 1,27 € und 1,00 € (Stand August 2026). Dafür bekommst du freien Strandzugang, den ÖPNV in der Region, eine kostenlose Ortsführung und Ermäßigungen, unter anderem 25 % im AHOI! RÜGEN.
Tourist-Information. Kurverwaltung Sellin, Warmbadstraße 4, Telefon +49 38303 160. Alles Aktuelle steht auf der offiziellen Seite des Ostseebads Sellin.
Übernachten. Sellin ist ein klassischer Mehrtagesort: Strand, Wandern in der Granitz, Radwege über Mönchgut. Wenn du nicht nur für ein Foto kommst, findest du auf booking.com eine Übersicht der Unterkünfte in Sellin*, von den Villen an der Wilhelmstraße bis zu Ferienwohnungen im Hügelland. Ein Sonderfall ist das Roewers Privathotel direkt an der Promenade, das wir in unserer Übersicht der Spa-Hotels für ein Wellnesswochenende stehen haben.
Aufs Wasser. Sellin ist einer von vier Häfen, in denen du bei der Inselrundfahrt rund um Rügen* an Bord gehen kannst, neben Sassnitz, Binz und Göhren. Die MS Binz braucht gut zehn Stunden für die Runde, vorbei an Stralsund, Hiddensee, Kap Arkona und den Kreidefelsen, mit deutschsprachigem Guide an Bord. Das ist ein ganzer Tag und nichts für nebenbei, aber es ist die einzige Tour, die tatsächlich ab Sellin startet. Wer nur den Ort kennenlernen will, ist mit der kostenlosen Ortsführung über die Kurkarte besser bedient.
Fazit: Lohnt sich Sellin?
Ja, mit einer Einschränkung. Sellin ist kein Ort, an dem du eine Woche brauchst, um durchzukommen. Aber es ist einer der wenigen Orte an der Ostsee, bei denen das berühmte Bild und die Realität davor sich nicht widersprechen. Die Seebrücke ist wirklich so, die Wilhelmstraße ist besser als erwartet, und die Kombination aus Steilküste, Bäderarchitektur und Bodden auf der Rückseite bekommst du in dieser Dichte sonst nirgends auf Rügen.
Unser Rat: Komm nicht mittags. Der späte Nachmittag hat den Ort für uns gerettet, und die Treppe hinunter zur Seebrücke im Gegenlicht ist der Grund, warum wir wiederkommen wollen, dann mit mehr Zeit für den Hafen und die Granitz.

Mehr Bilder von Rügen und dem Rest der Ostsee findest du auf unserem Instagram.
Was kann man in Sellin auf Rügen machen?
Die Seebrücke ablaufen, über die 99 Stufen zum Strand hinuntergehen, die Bäderarchitektur an der Wilhelmstraße ansehen und mit der Tauchgondel unter Wasser fahren. Dazu kommen die beiden Strände, der Kurpark Friedensberg, der Hafen am Selliner See und als Halbtagesausflug das Jagdschloss Granitz. Für den Ort selbst reicht ein halber Tag.
Wie lang ist die Seebrücke Sellin?
394 Meter. Damit ist sie die längste Seebrücke auf Rügen. Die erste Brücke von 1906 war mit 508 Metern länger, wurde aber mehrfach von Eis zerstört; der heutige Bau wurde am 2. April 1998 eröffnet.
Wie viele Stufen hat die Treppe zur Seebrücke Sellin?
99 Holzstufen führen von der Wilhelmstraße die 30 Meter hohe Steilküste hinunter zum Strand. Daneben gibt es einen Schrägaufzug, der auch mit Kinderwagen und Rollstuhl nutzbar ist.
Was kostet die Kurtaxe in Sellin?
In der Hauptsaison 3,37 € pro Tag für Erwachsene und 1,69 € für Kinder von 7 bis 14 Jahren, in der Nebensaison 2,54 € beziehungsweise 1,27 €. Hunde kosten ganzjährig 1,00 € pro Tag (Stand August 2026). Enthalten sind unter anderem freier Strandzugang, die VVR-Busse und eine kostenlose Ortsführung.
Ist der Seepark Sellin eine Sehenswürdigkeit?
Nein. Der Seepark Sellin ist eine Ferienanlage am Rand des Ortes, keine Attraktion zum Besichtigen. Wer nach Sehenswürdigkeiten sucht, ist an der Seebrücke und der Wilhelmstraße richtig.
Sellin oder Binz: Welcher Ort ist schöner?
Sellin ist kompakter, ruhiger und hat die längere Seebrücke sowie die geschlossenere Bäderarchitektur. Binz ist größer, hat mehr Hotels, mehr Gastronomie und im Sommer deutlich mehr Betrieb. Für einen Tagesausflug ist Sellin die bessere Wahl, für einen längeren Aufenthalt kommt es darauf an, wie viel los sein soll.
Kommt man ohne Auto nach Sellin?
Ja. Mit der Bahn bis Bergen auf Rügen, von dort mit dem VVR-Bus. Innerhalb der Insel fährt außerdem der Rasende Roland, der in Sellin West und Sellin Ost hält. Die Buslinien sind mit der Kurkarte kostenfrei, der Rasende Roland nicht.
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