Linz am Rhein ist eine Kleinstadt am rechten Rheinufer im Norden von Rheinland-Pfalz, gegenüber der Ahrmündung, und nennt sich selbst „Die Bunte Stadt am Rhein“. Der Name passt: Fachwerkhäuser aus fünf Jahrhunderten, zwei alte Stadttore und eine Burg direkt am Fluss. Die meisten Linz am Rhein Sehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt, keine zehn Minuten zu Fuß vom Bahnhof.
Ich habe Linz im Juli 2024 auf meiner Rhein-Tour mit der Bahn mitgenommen, als Zwischenstopp auf dem Weg von Koblenz nach Königswinter. Knapp zwei Stunden war ich in Linz, bei Sonne und dicken weißen Wolken, und habe vor allem eins gemacht: fotografiert. Als ich mich an diesen Artikel gesetzt habe, wusste ich kaum noch, was dort eigentlich war. Dann habe ich die Fotos durchgesehen und war positiv überrascht, wie schön Linz am Rhein ist. Ganz niedlich, viel Fachwerk, und es war wenig los.
Hier findest du meinen Rundgang in sieben Stationen, ungefähr so, wie ich ihn gelaufen bin. Dazu die Geschichten hinter dem Linzer Strünzer, der Butterfrau Agnes und dem Klapperjungen, die Anreise mit Bahn, Rad oder Schiff, Parken und Übernachten.
Auf einen Blick
- Bundesland: Rheinland-Pfalz, Landkreis Neuwied
- Lage: rechtes Rheinufer bei Rheinkilometer 629, gegenüber der Ahrmündung, rund 23 Kilometer Luftlinie südöstlich von Bonn und 32 Kilometer nordwestlich von Koblenz
- Bekannt für: „Bunte Stadt am Rhein“, Fachwerk, Burg Linz, Rheintor und Neutor, Marktplatz mit Rathaus
- Einwohner: rund 6.300
- Zeit einplanen: ein bis zwei Stunden für den Rundgang, insgesamt kannst du dich gut einen halben Tag aufhalten
- Anreise: Bahnhof an der rechten Rheinstrecke, von dort gut 700 Meter bis zum Marktplatz
Linz am Rhein Altstadt: mein Rundgang in 7 Stationen
Die Altstadt von Linz ist klein. Vom Burgplatz über den Marktplatz und den Buttermarkt bis zum Neutor sind es zu Fuß rund 650 Meter. Die Tourist-Information hat einen Flyer mit einem Altstadtrundgang in 15 Stationen herausgegeben, den du auf linz.de findest. Meine Runde war etwas freier: vom Bahnhof zur Burg, durch die Rheinstraße zum Markt, hinauf zum Neutor und über die stilleren Gassen bei der Evangelischen Kirche und den Markt zurück zum Burgplatz. Am Ende standen laut meiner Handy-Timeline gut zweieinhalb Kilometer auf der Uhr.

1. Burg Linz: der runde Turm am Rhein
Vom Bahnhof sind es knapp zehn Minuten bis zur Altstadt, und das erste, was ich fotografiert habe, war der runde Turm der Burg Linz. Er steht mit seinem spitzen Schieferdach direkt an der Straße, die Mauer ist mit Efeu bewachsen, und gleich dahinter verläuft die Bahnstrecke.
Die Burg ließ der Kölner Erzbischof 1365 als Zoll- und Zwingburg bauen. Sie war in die Stadtmauer eingebunden und bildete deren nordwestlichen Eckturm. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sie fast komplett neu gebaut, nur die Fundamente und der Nordwestturm blieben vom spätgotischen Bau übrig. Mehr zur Geschichte findest du bei Wikipedia. Zum Burgplatz hin zeigt sie heute eine weiße Fassade mit Wappen und einem Fachwerkgiebel, neben dem Eingang steht in großen Buchstaben „Burg Linz“.

Gut zu wissen: Die Burg ist seit 1984 in Privatbesitz. Früher gab es dort Burggastronomie, eine Folterkammer und eine Glasbläserei, inzwischen wird die Burg nicht mehr touristisch genutzt. Wenn du in älteren Reiseführern davon liest: Besichtigen kannst du sie derzeit nicht.
2. Burgplatz, Rheintor und der Linzer Strünzer
Direkt neben der Burg öffnet sich der Burgplatz. Er entstand im 19. Jahrhundert, als die Stadt den alten Burggraben zuschüttete. Auf der einen Seite steht eine Reihe Fachwerkhäuser mit spitzen Giebeln und Blumenkästen, unten Cafés mit Sonnenschirmen. Laut Tourist-Information ist eines davon ein Fachwerkhaus aus der Zeit um 1500 mit einem Notausgang im ersten Stock, direkt daneben eines aus dem frühen 17. Jahrhundert mit zwei Giebeln.
Am anderen Ende des Platzes steht das Rheintor mit dem ehemaligen Zollhaus. Durch dieses Tor kam man früher vom Rhein in die Stadt. Der Turm entstand im 15. oder 16. Jahrhundert, und an seiner Außen- und Innenseite sind Hochwassermarken angebracht, die zeigen, wie hoch der Rhein hier schon stand. Daneben liegt die Café Conditorei Leber mit ihrer großen Terrasse.
In der Mitte des Platzes steht der Strünzer-Brunnen. Die Figur obendrauf ist der „Linzer Strünzer“, das Symbol für den Ur-Linzer, der gern ein bisschen übertrieben und sich und sein Hab und Gut schöner geredet hat, als es war.
Ich war zweimal am Burgplatz, am Anfang und am Ende meiner Runde, und beide Male wechselten sich Sonne und Wolken ab. Für Fotos ist der Platz von beiden Seiten gut: Mit der Fachwerkzeile im Rücken hast du Rheintor, Café und Brunnen in einem Bild.


Gut zu wissen: Wenige Meter hinter dem Rheintor legt die Rheinfähre nach Kripp ab, einem Ortsteil von Remagen auf der anderen Rheinseite. Die Fährrechte zwischen Linz und Kripp sind seit 1443 belegt.
3. Rheinstraße: Fachwerk Haus an Haus
Vom Burgplatz führt die Rheinstraße hinauf zum Marktplatz, und hier zeigt sich, warum Linz „Bunte Stadt“ heißt. Fachwerk in Rot, Braun und Schwarz, dazwischen Häuser in Rosa, Gelb und Orange, unten kleine Läden und Cafés. An einem Freitagmittag hatten die Geschäfte geöffnet, vor manchen hingen Kleider und Taschen auf Ständern, und trotzdem war wenig los.
Zwischen Marktplatz und Burgplatz steht ein Haus, das selbst in Linz auffällt: knallrotes Fachwerk von oben bis unten, mit zwei Wappen im Giebel.


Fachwerk mag ich sowieso immer. Wenn es dir genauso geht, schau dir meine schönsten Fachwerkstädte in Deutschland an, dort sind 24 Favoriten mit Karte versammelt.
4. Marktplatz mit Rathaus, Mariensäule und Glockenspiel
Der Marktplatz ist das Zentrum der Altstadt, umrahmt von Fachwerkhäusern aus fünf Jahrhunderten. An der Stirnseite steht das Rathaus, gebaut 1517 und bis heute Sitz des Bürgermeisters. Die schmiedeeiserne Rathausuhr stammt von 1737, und ihr Uhrwerk mit 23 Glocken spielt laut Tourist-Information täglich um 12.15, 15.15 und 18.15 Uhr. Ich war beide Male zwischen diesen Zeiten auf dem Platz. Wenn du das Glockenspiel hören willst, plan deine Runde danach.
Auf dem Platz steht die Mariensäule von 1878. Sie erinnert an die Ratskapelle, die 1462 geweiht und 1818 abgetragen wurde. Der bronzene Ratsbrunnen von 1993 stellt die Demokratie dar: Oben sitzt das Volk, unten sitzen die Regierenden, und durch Drehen und Verstellen der Gelenke bestimmt das Volk über sie.

Gut zu wissen: Die Tourist-Information sitzt im Rathaus, Marktplatz 14, Telefon 02644 5698810. Dort kannst du auch Stadtführungen buchen, die offenen Führungen dauern laut Flyer rund 60 Minuten.
5. Buttermarkt und die Butterfrau Agnes
Ein paar Schritte weiter liegt der Buttermarkt, ein kleiner Platz, der fast komplett von Fachwerk eingerahmt ist. Der Name ist wörtlich gemeint: Von 1642 bis in die 1930er Jahre verkauften hier Landfrauen aus dem Westerwald Eier, Butter und Käse. Viele von ihnen liefen dafür bis zu 20 Kilometer zu Fuß. An sie erinnert der Brunnen mit der Butterfrau „Agnes“ in der Mitte des Platzes.
Schau beim Buttermarkt auf den Boden: Weiße Platten im Pflaster zeigen, wo der Mühlenbach unterirdisch durch die Altstadt fließt. Und schau nach oben. An den Fachwerkfassaden sitzen Schmuckformen wie der „Wilde Mann“, Andreaskreuze und alte Innungszeichen. Am Rand des Platzes steht ein Eckhaus mit grün gestrichenem Fachwerk, unten ein Laden mit Blumentöpfen vor der Tür.


6. Neustraße bis zum Neutor
Vom Buttermarkt geht die Neustraße ab, und hier habe ich in gut einer Minute fünf Fotos gemacht. Die Gasse läuft schnurgerade auf das Neutor zu, links und rechts Fachwerk, und am Ende steht der hohe Torturm aus Bruchstein mit seinem Schieferdach. Mit etwas Zoom rückt der Turm ans Ende der Häuserzeile, als hätte jemand die Gasse für genau dieses Foto gebaut.
Das Neutor ist das östlichste Tor der alten Stadtmauer und eines von zwei Stadttoren, die bis heute stehen. Davor steht seit 1987 die Bronzefigur des „Linzer Klapperjungen“. Sie erinnert an einen Osterbrauch: An den Kartagen schweigen die Kirchenglocken, und in Linz ersetzen jedes Jahr mehr als 200 Menschen das Geläut durch Klappern.


Auf dem Rückweg kam ich an einem kleinen Platz vorbei, an dem ein schwarz-weißes Fachwerkhaus hinter einem Baum und einem Beet voller rosa Blumen steht. Solche Ecken findest du in Linz immer wieder.
7. Evangelische Kirche und die stillen Gassen
Am Nordrand der Altstadt steht die Evangelische Kirche, ein Backsteinbau von 1864/65, den die Tourist-Information dem Berliner Klassizismus zuordnet. Mit ihren roten Ziegeln hebt sie sich deutlich vom Fachwerk ab.
Rund um die Kirche und in Richtung Commenderiestraße wird es noch ruhiger. Hier gibt es kaum noch Läden, dafür weiß-schwarzes Fachwerk, Kletterpflanzen an den Hauswänden und Kopfsteinpflaster. In diesen Gassen bin ich auf meiner Runde kaum jemandem begegnet.


St. Martin, die älteste Kirche der Stadt
Über der Altstadt steht die Pfarrkirche St. Martin, gebaut zwischen 1206 und 1240 und damit das älteste Gebäude von Linz. Ihren schlanken Turm siehst du über den Dächern der Altstadt, vor dem Grün der Hänge dahinter. Die dreischiffige Basilika verbindet romanische und gotische Formen, innen gibt es Wandmalereien aus dem 13. bis 16. Jahrhundert und einen Marienaltar von 1463. Der Jakobsweg führt von Remagen durch die Linzer Altstadt bis in die Kirche.

Noch mehr aus dem Altstadtrundgang
Der Rundgang der Tourist-Information hat noch ein paar Stationen mehr. Der Pulverturm war der südwestliche Eckturm der Stadtbefestigung, Pulvermagazin und Gefängnis. Der Legende nach saß hier der Schwarze Peter aus der Räuberbande des Schinderhannes ein. Die heutige Stadthalle war früher die Kapuzinerkirche, eine barocke Saalkirche von 1639 bis 1650. Die Servitessenkirche von 1692 dient heute als Stadtarchiv. Das Haus Bucheneck am Rhein wurde 1840 bis 1842 als Gasthof gebaut und ist heute wieder ein Hotel.
Zwei Kuriositäten aus dem Flyer: Das Bungart-Haus soll komplett ohne Eisennägel gebaut sein, und das kleinste Haus von Linz hat nur zwei Wände.
Kaiserberg: Aussicht über Linz
Südöstlich der Altstadt erhebt sich der Kaiserberg, 174 Meter hoch. Die Stadt bewirbt die „Aussicht am Kaiserbergstadion“ als den schönsten Blick über Linz. Vom Marktplatz bis zum Gipfel sind es zu Fuß gut 1,2 Kilometer, etwa eine Viertelstunde, allerdings bergauf. Am Kaiserberg steht außerdem die kleine Donatuskapelle.
Anreise nach Linz am Rhein: Bahn, Rad oder Schiff
Mit der Bahn: Linz hat einen Bahnhof an der rechten Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz. Regionalzüge wie der RE 8 und die RB 27 fahren hier zu den Hauptverkehrszeiten halbstündlich. Vom Bahnhof bis zum Marktplatz sind es gut 700 Meter, knapp zehn Minuten zu Fuß. So habe ich es gemacht: mittags aus Richtung Koblenz angekommen, Rundgang, danach knapp 20 Minuten weiter bis Königswinter.
Gut zu wissen: Die rechte Rheinstrecke wird laut Stadt Linz vom 10. Juli bis 12. Dezember 2026 generalsaniert und ist in dieser Zeit voll gesperrt. Der Nahverkehr, unter anderem RE 8 und RB 27, fährt dann als Ersatzbus (Stand November 2026).
Mit dem Fahrrad: Durch Linz führt der rechtsrheinische Rheinradweg (EuroVelo 15). Über die Fähre nach Kripp kommst du auf den linksrheinischen Rheinradweg und zu den Radwegen ins Ahrtal. Zu Fuß erreichst du Linz über den Rheinsteig, der mitten über den Marktplatz führt.
Mit dem Schiff: Von Ostern bis Oktober legen Linienschiffe in Linz an, die Fahrpläne stehen bei den Reedereien.
Wenn du Linz vom Wasser aus sehen willst, gibt es zwei Rundfahrten, die bis Linz und wieder zurück fahren: ab Bonn die vierstündige Bootstour vom Alten Zoll nach Linz, ab 27 Euro, und ab Königswinter die Rheinschifffahrt nach Linz, zweieinhalb Stunden ab 22 Euro (Stand November 2026).*
Mit dem Auto: Linz liegt an der B 42. Von Bonn sind es knapp 30 Kilometer, von Koblenz knapp 40. Aus Richtung Koblenz kannst du auch linksrheinisch über die B 9 fahren und mit der Fähre übersetzen.
Parken: Laut Stadt gibt es zwei Parkhäuser, das Parkhaus Stadtmitte an der Asbacher Straße und die Scherer-Passage Am Sändchen. Unbewirtschaftete Parkplätze findest du am Bahnhof, an der B 42/Linzhausenstraße und Am Gestade. Direkt an der Burg und Am Gestade beim Pulverturm gibt es Kurzzeitparkplätze mit Parkscheibe. Die Übersicht steht auf der Seite der Stadt zu Anreise und Parken.
Übernachten in Linz am Rhein
In Linz selbst gibt es gut 20 Unterkünfte, die meisten sind Ferienwohnungen und Zimmer in und um die Altstadt. Dazu kommt das Hotel Bucheneck im klassizistischen Haus von 1840 am Rhein, das auch Station im Altstadtrundgang ist. Eine Nacht in Linz bietet sich an, wenn du eine Etappe auf dem Rheinsteig gehst, mit dem Rad am Rhein unterwegs bist oder Linz mit Remagen auf der anderen Rheinseite und Königswinter kombinieren willst. Unterkünfte in Linz am Rhein findest du hier.*
Linz am Rhein oder Oberwesel?

Beide liegen an einer Bahnstrecke am Rhein, beide haben Fachwerk, Stadttore und eine Burg. Oberwesel punktet mit seiner Stadtmauer mit 16 Türmen und der Schönburg hoch über der Stadt. Linz ist kompakter und bunter: Burgplatz, Markt, Buttermarkt und Neutor liegen auf wenigen hundert Metern. Mir hat Linz besser gefallen, genauso wie Rhens, wo das Alte Rathaus, die Tore und die geschnitzten Giebel ebenfalls auf engem Raum stehen.
Meine Rhein-Tour mit der Bahn: alle Stationen

Linz war Tag drei meiner Rhein-Tour mit dem Zug. Wenn du Lust auf mehr bekommen hast, hier ist die ganze Strecke, rheinabwärts sortiert:
- Tag 1: Wiesbaden, mein Rundgang zu Fuß vom Hauptbahnhof zum Kurhaus, Kochbrunnen und Römertor
- Tag 2: von Mainz über Bingen und Bacharach nach Oberwesel, Boppard mit Römermauer und Vierseenblick, und Rhens, bis ich abends in Koblenz war
- Tag 3: Linz am Rhein und danach Königswinter, von wo ich noch hinauf zum Drachenfels bin
Alle Orte zusammen, von Köln bis Speyer, findest du bei den 14 schönsten Städten am Rhein.
Mein Fazit zu Linz am Rhein
Linz am Rhein hat mich positiv überrascht. Für eine Kleinstadt steckt erstaunlich viel Fachwerk auf engem Raum, ganz niedlich, und an meinem Freitagmittag war sehr wenig los. Zum Fotografieren war das gut. Einen halben Tag kannst du dich hier gut aufhalten, und wenn du mit der Bahn am Rhein unterwegs bist, ist Linz ein schöner Zwischenstopp. Noch mehr Orte für so eine Tour findest du bei den schönen Städten in Rheinland-Pfalz.

Mehr Fotos vom Rhein und von meinen anderen Touren findest du auf Instagram.
Häufige Fragen zu Linz am Rhein
Welche Sehenswürdigkeiten hat Linz am Rhein?
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Linz am Rhein sind die Burg Linz, der Burgplatz mit dem Rheintor, der Marktplatz mit Rathaus und Mariensäule, der Buttermarkt, das Neutor und die Kirche St. Martin. Dazu kommen die vielen bunten Fachwerkhäuser in der Altstadt und die Aussicht vom Kaiserberg.
Kann man die Burg Linz besichtigen?
Nein, derzeit nicht. Die Burg ist in Privatbesitz und wird nicht mehr touristisch genutzt. Die frühere Burggastronomie, die Folterkammer und die Glasbläserei gibt es nicht mehr. Von außen siehst du die Burg am Burgplatz direkt neben dem Rheintor.
Wie viel Zeit brauche ich für Linz am Rhein?
Für den Rundgang durch die Altstadt reichen ein bis zwei Stunden. Insgesamt kannst du dich gut einen halben Tag aufhalten, zum Beispiel mit einem Abstecher auf den Kaiserberg oder ans Rheinufer.
Warum heißt Linz am Rhein „Bunte Stadt am Rhein“?
Wegen der vielen farbig gestalteten Häuser in der Altstadt. Den Beinamen „Die Bunte Stadt am Rhein“ prägte Walter Fuchs, auf dessen Initiative auch das Linzer Heimatmuseum zurückgeht. Heute nutzt ihn die Stadt selbst.
Gibt es eine Fähre in Linz am Rhein?
Ja, die Rheinfähre Linz–Kripp verbindet Linz mit Kripp, einem Ortsteil von Remagen auf der linken Rheinseite. Sie legt wenige Meter hinter dem Rheintor ab, Fährrechte zwischen den beiden Ufern gibt es seit 1443.
Wo liegt Linz am Rhein?
Linz am Rhein liegt in Rheinland-Pfalz am rechten Rheinufer, gegenüber der Ahrmündung und etwa auf halbem Weg zwischen Köln und Koblenz. Bis Bonn sind es rund 23 Kilometer Luftlinie, bis Koblenz 32.
Noch mehr Reisetipps am Rhein
- Die 14 schönsten Städte am Rhein: von Köln bis Speyer
- Rhens Sehenswürdigkeiten: Altes Rathaus, Rheintor und der Königsstuhl
- Oberwesel Sehenswürdigkeiten: Stadtmauer mit 16 Türmen und die Schönburg
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- Koblenz Sehenswürdigkeiten: Deutsches Eck und Festung Ehrenbreitstein
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