Kitzingen am Main ist die Kreisstadt im fränkischen Weinland, rund 20 Bahnminuten von Würzburg entfernt, und die Sehenswürdigkeiten verteilen sich hier auf zwei Mainufer statt auf eine kompakte Altstadtrunde. Ein schiefer Turm mit 52 Metern Höhe, ein Marktturm mit dem Zentralarchiv der Deutschen Fastnacht, eine Kapelle von Balthasar Neumann und eine Weinterrasse direkt am Wasser: Für eine Stadt mit 23.000 Einwohnern ist das eine ordentliche Ausbeute.
Ein Hinweis vorweg, damit du weißt, was du hier liest: In Kitzingen selbst war ich noch nicht. Ich war in Marktbreit und Ochsenfurt, beide keine zwölf Kilometer entfernt, und Kitzingen stand auf der Liste, bis der Zug weiterfuhr. Dieser Artikel ist recherchiert, nicht erlebt. Dafür habe ich Preise, Öffnungszeiten und Adressen einzeln bei den Betreibern nachgesehen statt sie aus anderen Listen abzuschreiben. Und dabei ist mir gleich der häufigste Fehler über Kitzingen aufgefallen.

Kitzingen auf einen Blick:
- Bundesland: Bayern, Unterfranken, Große Kreisstadt im Landkreis Kitzingen
- Einwohner: rund 23.000, verteilt auf zehn Stadtteile beidseits des Mains
- Bekannt für: den schiefen Falterturm, das Deutsche Fastnachtmuseum, Silvaner und den deutschen Hitzerekord
- Zeit einplanen: ein halber Tag für die Altstadt, ein ganzer mit Museum und Weinwanderweg
- Anreise: Mainfrankenbahn ab Würzburg, gut 20 Minuten, mindestens stündlich
- Offizielles Motto der Stadt: „Main. Wein. Geschichte.“
Der häufigste Irrtum über Kitzingen zuerst
In sehr vielen Ausflugstipps steht sinngemäß: „Im schiefen Falterturm ist das Deutsche Fastnachtmuseum untergebracht.“ Das war lange richtig und ist es seit 2011 nicht mehr. Der Turm wurde damals in einem Gutachten als hochgradig brandgefährdet eingestuft, das Museum musste raus, und die Sanierung hätte rund 250.000 Euro gekostet. Seit Herbst 2013 sitzt die Sammlung in zwei hergerichteten Altbauten an der Rosenstraße und der Luitpoldstraße.
Praktisch heißt das für dich: Turm und Museum sind zwei getrennte Programmpunkte an zwei Adressen, gut zehn Gehminuten auseinander. Wer nur zum Turm läuft und ein Museum erwartet, steht vor einer verschlossenen Tür.
Die Sehenswürdigkeiten in Kitzingen auf der Karte
Alle Punkte aus diesem Artikel, dazu der kostenlose Parkplatz und der Bahnhof, damit du dir die Runde vorab zusammenlegen kannst:
Kitzingen Sehenswürdigkeiten: die Highlights im Einzelnen
1. Falterturm, der schiefe Turm von Kitzingen
Der Falterturm ist das Wahrzeichen der Stadt und der Grund, warum Kitzingen gelegentlich als fränkisches Pisa durchgeht. 52 Meter hoch, sieben Geschosse, gebaut zwischen 1469 und 1496 als Wehr- und Wachturm der äußeren Stadtmauer. Der Name kommt vom Falltor, das früher zwischen ihm und einem zweiten, längst verschwundenen Turm hing.
Schief ist nicht der Turm, sondern seine Haube. Bauhistorisch liegt das an einer Absenkung des Dachstuhls. Die Kitzinger erzählen es lieber anders: Der Mörtel sei damals mit Wein statt mit Wasser angerührt worden, und die Bauleute hätten reichlich davon abbekommen. Für eine Stadt, die ihr Weingesetz schon 1482 hatte, ist das die deutlich charmantere Version.
Gut zu wissen: Der Turm ist ein geschütztes Baudenkmal, aber kein Besucherziel mit Kasse und Öffnungszeiten. Du siehst ihn von außen. Bei Aktionstagen wie dem Tag des offenen Denkmals wird er gelegentlich geöffnet, das kündigt die Stadt jeweils kurzfristig an.
2. Deutsches Fastnachtmuseum
Das offizielle Museum des Bundes Deutscher Karneval, und tatsächlich das einzige seiner Art in Deutschland. Auf über 400 Quadratmetern geht es um Fastnacht, Fasching und Karneval quer durch die Regionen, analog und digital aufbereitet. Wenn du mit dem Thema wenig anfangen kannst, ist das trotzdem der interessantere Museumsbesuch, als der Name vermuten lässt, weil es weniger um Kostüme geht als um die Frage, warum eine Gesellschaft sich einmal im Jahr selbst auf den Kopf stellt.
Gut zu wissen (Stand 2026, direkt beim Museum geprüft): Luitpoldstraße 4, 97318 Kitzingen, Telefon 09321 23355. Von Ostern bis zum 1. Advent Dienstag bis Sonntag 13 bis 17 Uhr, montags zu. Vom 1. Advent bis zu den Osterferien nur Freitag bis Sonntag 13 bis 17 Uhr. Eintritt 6,50 Euro, ermäßigt 5 Euro, Familien 12 Euro, Kinder bis 6 frei, Schulklassen 3 Euro. Offene Führungen jeden ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr, außer im Januar. Alle Details stehen auf der Seite des Deutschen Fastnachtmuseums.
3. Marktturm, Rathaus und Marktplatz
Der eigentliche Mittelpunkt der Kitzinger Altstadt. Der Marktturm stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert, ist 39 Meter hoch und beherbergt heute das Zentralarchiv der Deutschen Fastnacht. Direkt daneben steht das Rathaus, 1563 von Eckhart von Schaffhausen fertiggestellt und eines der schöneren Renaissance-Rathäuser Frankens. Wer sich für Fachwerk interessiert: Ein paar Schritte weiter in der Marktstraße 26 steht das Poganietzhaus, ein Renaissance-Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert, in dem heute das kleine Conditorei-Museum sitzt.
4. Stadtbalkon und StadtSchoppen
Der Stadtbalkon ist eine Aussichtsterrasse auf dem früheren Landesgartenschau-Gelände, direkt am Main und mit Blick zurück auf die Altstadtsilhouette. Für sich genommen ein netter Halt. Interessant wird er durch den StadtSchoppen: Dort schenken fränkische Winzer donnerstags bis sonntags von 17 bis 22 Uhr direkt am Main aus, dazu gibt es kleine kulinarische Angebote und sonntags Livemusik. 2026 läuft das vom 23. April bis zum 18. Oktober.
Das ist der Punkt, an dem Kitzingen etwas hat, das die bekannteren Nachbarn nicht bieten: Weinprobe mit Flusspanorama, ohne Eintritt und ohne Anmeldung, mitten in der Stadt.
5. Alte Mainbrücke
Zum ersten Mal 1300 erwähnt und damit eine der ältesten Mainbrücken überhaupt. Ganz original ist sie nicht mehr: Bei der Flussregulierung 1957/58 mussten drei Bögen weichen. Sie verbindet die Altstadt mit dem Stadtteil Etwashausen und ist der Weg, den du ohnehin nimmst, wenn du auf dem kostenlosen Parkplatz am Bleichwasen stehst. Von der Brücke aus hast du den Blick, den fast alle Kitzingen-Fotos zeigen.
6. Evangelische Stadtkirche und Ursulinenkloster
Das ist der Bau vom Foto oben, und er ist das auffälligste Gebäude der Altstadt: eine gelb-weiße Barockfassade, entworfen von Antonio Petrini, deshalb nennen die Kitzinger sie auch Petrini-Kirche. Baubeginn war 1685, geweiht wurde sie am 9. August 1699, damals als Klosterkirche der Ursulinen. Der Turm misst 64 Meter, und die Kirche ist die größte evangelische Kirche Unterfrankens.
Evangelisch wurde sie erst 1817, und zwar im Tausch gegen die Michaelskirche in Etwashausen. Das ist ein Stück Konfessionsgeschichte, das in dieser Gegend weniger ungewöhnlich ist, als es klingt: Katholisch und evangelisch wechseln hier von Dorf zu Dorf. Im Turm hängen fünf Glocken, darunter die über sechs Tonnen schwere Vater-Unser-Glocke von 1962. Sie läutet abends um 21 Uhr allein, was der beste Grund ist, den Tag in Kitzingen nicht schon um sechs zu beenden.
7. Kreuzkapelle in Etwashausen
Für mich der architektonisch stärkste Punkt der Liste, und der am häufigsten übersehene, weil er auf der anderen Mainseite liegt. Die Kreuzkapelle wurde zwischen 1741 und 1745 von Balthasar Neumann gebaut, demselben Architekten, der die Würzburger Residenz verantwortet hat. Wer in Würzburg vor der Residenz stand und wissen will, wie derselbe Mann eine kleine Landkirche löst, hat hier zehn Minuten Fußweg über die Alte Mainbrücke vor sich.
8. Alte Synagoge
1882/83 im neomaurischen Stil erbaut, 1938 zerstört, 1993 wieder aufgebaut. Heute ist das Haus ein Bildungs- und Kulturzentrum mit Veranstaltungen und Ausstellungen. Kein Ort, an dem man im Vorbeigehen ein Foto macht und weiterläuft, sondern einer, für den man sich die zwanzig Minuten nimmt und den Aushang liest.
9. Deusterkeller
Der ungewöhnlichste Programmpunkt in Kitzingen liegt unter der Stadt. Im 19. Jahrhundert legte der Brauer Thomas Ehemann am Nordrand ein weitläufiges System aus Lager-, Gär- und Eiskellern an, mit dem Kitzinger Exportbier bis nach Übersee ging. Die Anlage ist erhalten und wird vom Verein Die Deusterkeller betreut. Unten sind es konstant etwa zwölf Grad, eine Jacke ist also auch im August keine schlechte Idee.
Wichtig, und das wird oft falsch dargestellt: Das ist kein Ziel, an dem du spontan klingelst. Die Keller sind nicht regulär geöffnet, sondern werden über gebuchte Führungen gezeigt. Abgerechnet wird pro Gruppe statt pro Person: 130 Euro bis 25 Personen, 230 Euro bis 50 Personen, darüber auf Anfrage. Eine Führung dauert etwa eine Stunde, ab zehn Personen ist eine Anmeldung nötig. Für Einzelreisende bleibt der Tag des offenen Denkmals die realistische Gelegenheit, da öffnen die Keller mit halbstündigen Führungen.
10. Königsplatz und die Legende der Hadeloga
Der Königsplatz mit seinem Obelisken ist der repräsentative Platz der Stadt. Verbunden ist er mit der Gründungslegende, der Kitzingen seinen Namen verdankt: Um 745 soll Hadeloga ihren Schleier von einer Burgterrasse geworfen haben, damit der Zufall entscheidet, wo das Kloster entsteht. Ein Schäfer namens Kitz fand ihn am Westufer des Mains an einem Weinstock. Kloster, Wein und Stadtname in einer einzigen Geschichte, das ist für eine Gründungssage bemerkenswert effizient. Eine Hadeloga-Skulptur erinnert im Stadtrundgang daran.
11. Weinberge und der Kitzinger Weinwanderweg
Kitzingen liegt mitten im Anbaugebiet Franken, die Großlage heißt Kitzinger Hofrat, zu den Einzellagen zählt der Kitzinger Eselsberg. Angebaut wird vor allem Silvaner, also genau die Rebsorte, für die Franken steht. Der Kitzinger Weinwanderweg führt aus der Stadt heraus in die Reben und wieder zurück, und er ist der Grund, warum ein halber Tag hier schnell ein ganzer wird.
Historisch ist die Stadt beim Wein sogar ein Schwergewicht: Das Kitzinger Weingesetz von 1482 regelte die Qualität weit über die Region hinaus. Wer lieber am Wasser bleibt, nimmt den Mainradweg, der direkt durch Kitzingen führt. Für beides lohnt eine Übernachtung, es gibt im Ort rund 30 Unterkünfte vom Hotel bis zur Ferienwohnung, hier findest du die Auswahl in Kitzingen.*
Praktische Infos für deinen Besuch
Anreise
Mit der Bahn ist Kitzingen unkompliziert: Die Mainfrankenbahn bedient die Strecke zwischen Würzburg, Kitzingen und Nürnberg. Ab Würzburg sind es gut 20 Minuten, mindestens stündlich, aus Nürnberg kommst du mit dem RE 10 ebenfalls direkt an. Vom Bahnhof in die Altstadt sind es rund 15 Gehminuten. Mit dem Auto ab Würzburg etwa 23 Kilometer.
Parken
Der beste Tipp ist der Parkplatz am Bleichwasen: 102 Stellplätze, ganztägig kostenfrei, gegenüber der Altstadt gelegen. Du überquerst die Alte Mainbrücke und bist mitten drin, und du hast den Brückenblick gleich zu Anfang mitgenommen. Kostenfrei ist außerdem der Parkplatz am Unteren Mainkai. Kostenpflichtig sind unter anderem die Parkgarage am Main in der Landwehrstraße mit 113 Plätzen und die Parkgarage Alte Poststraße mit 100 Plätzen. Am Bahnhof gibt es 119 Park-and-Ride-Plätze.
Stellplatzzahlen Stand 2024. Die Gebühren wechseln, deshalb stehen hier bewusst keine Beträge. Die aktuellen Tarife und die Übersicht aller Parkzonen stehen auf der Seite der Stadt Kitzingen.
Tourist-Information und Führungen
Die Tourist-Information sitzt in der Schrannenstraße 1, Telefon 09321 20-8888. Vom 1. April bis 1. November ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr. Dort laufen auch die Gästeführungen zusammen, darunter die Kostprobenführung „Gassen, Gärten, Keller“, die Altstadtrundgang und Verkostung bei ortsansässigen Gastronomen verbindet. Termine und Preise wechseln saisonal, deshalb vorher bei der Tourist-Information Kitzingen nachsehen.
Wann hinfahren
Zwischen Ende April und Mitte Oktober, wenn der StadtSchoppen läuft, sonst fehlt der schönste Programmpunkt. Im Hochsommer solltest du wissen, worauf du dich einlässt: Kitzingen liegt in der trockensten Ecke Bayerns und hält mit 40,3 Grad einen Wert, der jahrelang der deutsche Hitzerekord war, gemessen im Juli und noch einmal im August 2015. Schattenplätze am Main und der frühe Vormittag sind an solchen Tagen keine schlechte Idee. Ein Sonderfall ist die Fastnachtszeit, in der das Fastnachtmuseum naturgemäß den meisten Betrieb hat.
Lohnt sich Kitzingen?
Ehrliche Einordnung: Kitzingen ist keine geschlossen erhaltene Postkartenaltstadt wie Marktbreit ein paar Kilometer flussaufwärts. Am 23. Februar 1945 zerstörte ein Bombenangriff etwa ein Drittel der Stadt, 809 Wohnhäuser gingen verloren, über 700 Menschen starben. Was heute steht, ist entsprechend gemischt.
Dafür hat Kitzingen etwas, das die hübscheren Nachbarn nicht haben: einzelne, wirklich eigene Ziele. Ein schiefer Turm, das einzige Fastnachtmuseum des Landes, eine Neumann-Kapelle und ein begehbares Bierkellersystem, das ist mehr Substanz, als 23.000 Einwohner erwarten lassen. Meine Empfehlung wäre deshalb nicht Kitzingen allein, sondern Kitzingen als Basis: vormittags die Stadt, nachmittags Marktbreit oder Ochsenfurt, abends der StadtSchoppen am Main. Das ergibt einen Tag, den du in Würzburg so nicht bekommst.
Fazit
Kitzingen bekommt selten die Aufmerksamkeit, die es verdient, weil Würzburg gleich nebenan liegt und Marktbreit fotogener ist. Wer sich die Stadt aber ansieht, findet mit dem Falterturm, dem Deutschen Fastnachtmuseum, der Kreuzkapelle und den Deusterkellern vier Ziele, die es in dieser Kombination sonst nirgends gibt. Dazu Silvaner, ein Weinwanderweg und eine Terrasse am Main. Wenn du im fränkischen Weinland unterwegs bist, ist das ein Tag gut investiert.
Ich fahre da noch hin, spätestens wenn ich das nächste Mal im Maindreieck bin. Bis dahin findest du auf unserem Instagram die Bilder aus den Nachbarorten, in denen ich schon war.
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kitzingen?
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kitzingen sind der schiefe Falterturm, das Deutsche Fastnachtmuseum, der Marktturm mit dem Renaissance-Rathaus, der Stadtbalkon am Main, die Alte Mainbrücke, die Kreuzkapelle von Balthasar Neumann in Etwashausen, die Alte Synagoge und die historischen Deusterkeller. Für die Altstadtrunde reicht ein halber Tag.
Warum ist der Turm in Kitzingen schief?
Schief ist nicht der Falterturm selbst, sondern seine Turmhaube. Bauhistorisch liegt das an einer Absenkung des Dachstuhls. Der Volksmund erzählt es anders: Der Mörtel sei mit Wein statt mit Wasser angerührt worden. Der Turm ist 52 Meter hoch und entstand zwischen 1469 und 1496.
Ist das Fastnachtmuseum noch im Falterturm?
Nein. Das Deutsche Fastnachtmuseum war von 1963 bis 2011 im Falterturm und musste aus Brandschutzgründen ausziehen. Seit Herbst 2013 sitzt es in der Luitpoldstraße 4. Turm und Museum sind zwei getrennte Ziele, rund zehn Gehminuten auseinander.
Hat Kitzingen eine Altstadt?
Ja, Kitzingen hat eine Altstadt rund um Marktplatz und Marktturm mit Renaissance-Rathaus, Fachwerkbauten wie dem Poganietzhaus und der Evangelischen Stadtkirche. Sie ist allerdings nicht geschlossen erhalten: Ein Bombenangriff zerstörte 1945 etwa ein Drittel der Stadt.
Wie komme ich von Würzburg nach Kitzingen?
Mit der Mainfrankenbahn auf der Linie Würzburg–Kitzingen–Nürnberg in gut 20 Minuten, mindestens stündlich. Mit dem Auto sind es etwa 23 Kilometer. Kostenfrei parkst du am Bleichwasen mit 102 Stellplätzen, von dort führt die Alte Mainbrücke direkt in die Altstadt.
Gibt es in Kitzingen einen Weihnachtsmarkt?
Ja, er heißt „Kitzingen leuchtet“ und findet auf dem Marktplatz statt, rund um die größte Adventskerze Bayerns. Der Eintritt ist frei, Veranstalter ist der Stadtmarketing-Verein Kitzingen. Der Termin wechselt jährlich, für 2026 steht der 11. Dezember von 16 bis 21 Uhr im Veranstaltungskalender der Stadt. Beachte, dass das Deutsche Fastnachtmuseum ab dem 1. Advent nur noch freitags bis sonntags öffnet.
Noch mehr Reisetipps aus Franken
- Marktbreit – die geschlossen erhaltene Altstadt, die Kitzingen fehlt, sechs Kilometer flussaufwärts
- Ochsenfurt – Stadtmauer, Türme und ein Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, auf der anderen Mainseite
- Würzburg – Residenz, Festung und Balthasar Neumann im großen Format, gut 20 Bahnminuten entfernt
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