Ringkøbing ist eine alte Kleinstadt in Westjütland in Dänemark, am Nordostufer des Ringkøbing Fjords und knapp zehn Kilometer von der Nordsee entfernt. Rund 9.800 Menschen leben hier. Bekannt ist Ringkøbing für seine Altstadt mit Kopfsteinpflaster und roten Backsteinhäusern, den Marktplatz Torvet mit einem der ältesten Hotels des Landes, die Kirche mit dem Turm, der oben breiter ist als unten, und den kleinen Hafen am Fjord. Wir waren an einem Sonntag Mitte September 2017 hier, als Abstecher von unserem langen Wochenende in Hvide Sande.
Hvide Sande ist erst mit dem Kanal von 1931 entstanden, Ringkøbing dagegen ist die alte Handelsstadt der Gegend: 1443 bekam sie das Marktrecht. Unser Besuch war kurz, vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag, und hat für Altstadt, Hafen und eine Waffel gereicht. Den Naturerlebnispark Naturkraft gab es damals noch gar nicht. Was du in Ringkøbing sehen kannst und was du zu Parken, Anreise und den Nachtwächtern wissen solltest, steht hier.
Ringkøbing auf einen Blick
- Lage: Westjütland, Dänemark, am Nordostufer des Ringkøbing Fjords, Kommune Ringkøbing-Skjern
- Einwohner: 9.802 (1. Januar 2026)
- Bekannt für: Altstadt mit Kopfsteinpflaster und Backsteinhäusern, Marktplatz Torvet, Ringkøbing Kirke, Hafen mit den Fischerhütten der Indianerlejren, Nachtwächter im Sommer
- Zeit einplanen: ein halber Tag für Altstadt und Hafen, mit Naturkraft ein ganzer Tag (unsere Einschätzung)
- Anreise: Auto (über 1.000 kostenlose Parkplätze) oder Bahn (Strecke Esbjerg–Struer), ab Hamburg rund 390 Kilometer
- Schreibweise: auf Deutsch oft „Ringköbing“, dänisch Ringkøbing
Ein Sonntagvormittag in Ringkøbing
Von unserem Bed & Breakfast nördlich von Hvide Sande sind es rund 20 Minuten mit dem Auto bis Ringkøbing. Als wir am Vormittag ankamen, war die Stadt noch fast leer. Die Cafés und Restaurants bereiteten sich gerade auf den Tag vor, und ein paar ältere Herren waren auf dem Weg zu ihrem Sonntagsbier.
Diese Ruhe war ideal für einen Rundgang. Wir sind durch die gepflasterten Gassen rund um den Marktplatz gelaufen, vorbei an roten Backsteinhäusern mit weißen Fenstern, über eine Wiese mit Street-Art am Nordrand der Altstadt und dann hinunter zum Fjord und zum Hafen.
Überhaupt haben wir den Besuch vor allem für Fotos genutzt: Judith in ihrer gelben Regenjacke in den Gassen, auf dem Steg und zwischen den roten Fischerhütten, Oliver hinter der Kamera. Das Wetter spielte mit, Sonne und dicke Wolken über den Dächern. Zum Schluss ging es zurück ins Zentrum, auf einen Kaffee und eine Waffel. Olivers Waffel kam mit Softeis, Lakritzsoße hätte es auch noch gegeben. Da war er sich nicht sicher und hat sie weggelassen.



Torvet: der Marktplatz und das Hotel Ringkøbing
Alle Wege in der Altstadt führen zum Torvet. Der Platz ist mit Kopfsteinpflaster belegt, und als wir dort waren, standen die Stühle der Cafés schon draußen, die Sonnenschirme noch zugeklappt. Seit 1849 steht am Torvet auch das alte Rathaus.
Das auffälligste Haus am Platz ist das Hotel Ringkøbing an der Ecke zur Torvegade, ein Kaufmannshof aus dem 17. Jahrhundert. Das Obergeschoss zeigt kräftiges rotes Fachwerk, darüber sitzt ein rotes, halb abgewalmtes Ziegeldach. Seit 1833 ist hier ein Gasthof und Hotel untergebracht, damit gehört es zu den ältesten Hotels in Dänemark und zu den ältesten Häusern der Stadt. Gleich daneben steht die Borgmestergården von 1817, ein Steinbau in einem für Ringkøbing ungewöhnlichen Empirestil. Ihren Namen hat sie von den Stadtvögten und Bürgermeistern, die hier gewohnt haben.
Im Juli und August ist der Torvet abends der Treffpunkt für die Nachtwächter, mehr dazu weiter unten.


Ringkøbing Kirke: der Turm, der oben breiter ist
Östlich vom Torvet, auf dem Kirkepladsen, steht die Ringkøbing Kirke. Ihr Hauptschiff ist der älteste Teil und stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Mit dem Turm wurde zur selben Zeit begonnen, fertig war er aber vermutlich erst zwischen 1525 und 1550. Das Besondere an ihm: Er ist oben breiter als unten.
Das Mauerwerk, das du heute siehst, ist allerdings deutlich jünger. Als 1934 und 1935 das südliche Querschiff gebaut wurde, war das alte Mauerwerk in so schlechtem Zustand, dass die ganze Kirche neu verblendet wurde. Das Altarbild stammt von Arne Haugen Sørensen, Teile der Orgel sind aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche ist täglich geöffnet, im Sommerhalbjahr von 9 bis 18 Uhr, im Winterhalbjahr von 9 bis 17 Uhr (laut Kirchengemeinde, Stand Oktober 2026).

Gassen und Backsteinhäuser: unterwegs in der Altstadt
Die Altstadt von Ringkøbing ist klein und gut zu Fuß zu schaffen. Die Gassen sind rechtwinklig um den Torvet angelegt, und bei den Straßennamen gibt es eine Besonderheit, die in Dänemark einmalig ist: Vestergade, Østergade, Nørregade und Søndergade heißen nach ihrer Lage in der Stadt und nicht, wie sonst üblich, nach der Richtung, in die sie aus dem Zentrum hinausführen.
Viele der roten Häuser mit Ziegeldach hat der Architekt Ulrik Plesner entworfen, der 1861 in Vedersø in Westjütland geboren wurde. Ein großer Teil seines Werks steht hier, etwa die Sparkasse von 1913, das Hafenkontor von 1906 und die Priorgården am Torvet. Typisch für ihn sind rote Ziegel, kräftige weiße Gesimse und abgewalmte Ziegeldächer.
Ein guter Teil unserer Fotos ist in den Nebengassen entstanden: Kopfsteinpflaster, bunte Haustüren, Blumen vor den Häusern. Wer in die Höfe schaut, ahnt noch die alten Kaufmannshöfe, in denen früher Tabak verarbeitet und Seile gedreht wurden.



Pop Up Havn: Street-Art auf der Wiese
Am Nordrand der Altstadt, nur ein paar Schritte von der Nørregade entfernt, sind wir auf eine Wiese gestoßen, die sich Pop Up Havn nannte, laut Aufschrift ein Community Art Space. Dort standen kleine rote Holzhütten und Stangen, die wie Tipis aufgestellt waren, ein altes Boot lag im Sand, und die Bretterwände waren mit Street-Art bemalt, unter anderem mit einer riesigen orangen Krake, einem Delfin und einer Robbe. Das war ganz cool.
Ob es die Pop Up Havn heute noch gibt, wissen wir nicht, im Netz findet sich dazu nichts. Wenn du in der Nørregade bist, schau kurz nach, ob es sie noch gibt.



Der Hafen und die Indianerlejren
Vom Torvet sind es nur ein paar Minuten zu Fuß hinunter zum Hafen. Der war einmal wichtiger als heute: Durch die geschützte Lage am Fjord hatte Ringkøbing im 13. Jahrhundert den einzigen Hafen an der dänischen Nordseeküste. Ab dem 17. Jahrhundert versandete die Einfahrt vom Meer in den Fjord und wanderte nach Süden, und die Stadt verlor ihre Bedeutung als Hafen. Erst der Kanal von Hvide Sande stellte 1931 die Verbindung zur Nordsee wieder her.
Heute liegen hier vor allem Segelboote und die kleinen Boote der Fjordfischer, bei uns lag dazu ein alter Segler im Hafenbecken. Die Fischer machen seit dem Bau des Hafens am östlichen Steg fest, und gleich daneben stehen ihre Hütten für Netze und Werkzeug. Diese roten Holzhütten am Fiskerstræde heißen im Ort Indianerlejren, das Indianerlager. Den Namen haben sie von den Stangen, an denen die Fischer ihre Stellnetze aufhängen: Aufgestellt sehen sie aus wie Tipis. Kaufen kann so eine Hütte übrigens nicht jeder, man muss mit dem Hafen oder der Fischerei verbunden sein.
Gegenüber vom Hafenkontor, das Plesner entworfen hat, steht das Fiskehuset. Hier fand 1932 die erste Fischauktion Dänemarks statt, heute gibt es dort Fisch und Fischgerichte, drinnen oder bei gutem Wetter draußen mit Blick auf den Hafen. Von der äußersten Mole soll man über den Fjord bis nach Søndervig, zum Leuchtturm Lyngvig Fyr und nach Hvide Sande sehen können.



Die Smakker im Jollenhafen
Nur ein kurzes Stück weiter östlich, hinter dem Rathaus der Kommune direkt am Fjord, liegt der kleine Jollenhafen. Dort lag bei unserem Besuch eine ganze Reihe offener Holzboote mit eingerollten rotbraunen Segeln vor dem Schilf, und wir haben dort viele Fotos gemacht. Die Boote heißen in Ringkøbing Smakker. Es sind Nachbauten der Klegod-Jolle, des alten Bootstyps der Fjordfischer. Gebaut haben sie Mitglieder des Ringkøbing Smakkelaug, 16 Stück in den 1990er-Jahren, die ersten fünf gingen 1991 zu Pfingsten ins Wasser.
Der Name ist übrigens geliehen: Smakker heißen eigentlich die typischen Boote auf Fünen. Seit 2021 steht die nordische Tradition der geklinkerten Holzboote, zu der auch die Jollen vom Ringkøbing Fjord gehören, auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.


Der Ringkøbing Fjord
Der Ringkøbing Fjord ist mit etwa 300 Quadratkilometern der größte Fjord Westjütlands, aber kein Fjord im norwegischen Sinn. Er ist eine flache Lagune mit Brackwasser, die nur ein schmaler Dünenstreifen, die Holmsland Klit, von der Nordsee trennt. Rundherum liegen große Salzwiesen, im Süden das Vogelschutzgebiet Tipperne, das du nur sehr eingeschränkt betreten darfst.
Weil man auf der Fjordseite weit hinaus im flachen Wasser stehen kann, ist der Fjord ein beliebtes Revier für Surfer und Kiter. Das meiste davon spielt sich am anderen Ufer ab, in Hvide Sande und rund um Søndervig.
Am Nordende des Fjords, kurz vor Søndervig, liegt Bagges Dæmning. Rund 150 Jahre lang erinnerten die Reste dieses Damms an ein gescheitertes Entwässerungsprojekt, bis die Kommune 2016 zwei Brücken baute und einen Rad- und Wanderweg anlegte.

Østerport und das Ringkøbing Museum
An der Østerport lag früher das östliche Stadttor, die Hauptzufahrt in die Stadt, bis Mitte des 19. Jahrhunderts neue Straßen nach Holstebro und Herning gebaut wurden. Auf dem Platz steht die Statue des Polarforschers Ludvig Mylius-Erichsen, der in Ringkøbing aufgewachsen ist. Er leitete zwei Expeditionen nach Grönland und kam im November 1907 im Nordosten Grönlands ums Leben.
Hinter der Statue, in der Herningvej 4, war das Ringkøbing Museum mit seiner Ausstellung über den Zweiten Weltkrieg an der Westküste: Rund um den Ringkøbing Fjord stürzten 19 alliierte Flugzeuge ab. Wichtig, falls du ältere Reiseführer liest: Der Betreiber Ringkøbing Fjord Museer hat angekündigt, das Museum am 28. Oktober 2026 dauerhaft zu schließen. Die Ausstellungen gibt es danach nicht mehr. Zu den Ringkøbing Fjord Museer gehören weiterhin Naturkraft am Stadtrand und das Fiskeriets Hus in Hvide Sande.
Naturkraft: Erlebnispark am Stadtrand
Am nördlichen Stadtrand liegt Naturkraft, ein Erlebnispark darüber, wie die Menschen in Westjütland mit den Kräften der Natur gelebt und gegen sie gekämpft haben. Er wurde im Juni 2020 eröffnet. Das Gelände ist 45 Hektar groß, das Hauptgebäude steckt in einem fast 630 Meter langen und bis zu 13 Meter hohen Ringwall. Auf dem Wall führt ein Weg rundherum bis zur Panoramabrücke über dem Hauptgebäude, von der du kilometerweit ins Land schaust und den Westwind voll abbekommst. Für Familien gibt es Expeditionen mit Rucksack und Aufgaben, Hunde dürfen mit.
Gut zu wissen (Stand Oktober 2026): Naturparken 10, 6950 Ringkøbing. Eintritt 175 DKK, im Sommer (27. Juni bis 31. August) und im Oktober 195 DKK, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen frei. Im Sommer täglich 10 bis 17 Uhr, sonst meist 10 bis 16 Uhr, je nach Saison täglich, dienstags bis sonntags oder donnerstags bis sonntags. Im Januar und kurz vor Weihnachten ist zeitweise geschlossen. Alle Zeiten auf der Seite von Naturkraft.
Die Nachtwächter von Ringkøbing
Früher sorgten Nachtwächter für Ruhe und Ordnung in der Stadt und sangen zu jeder vollen Stunde ihr Lied. In Ringkøbing lebt der Brauch wieder: 1975 wurde die Nachtwächtergilde gegründet, heute gehen ihre acht Mitglieder abwechselnd ihre Runde.
Im Juli und August starten die Nachtwächter jeden Abend um 20 Uhr am Torvet. Sie singen die alten Wächterverse und erzählen von der Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner. Mitgehen ist kostenlos, du kommst einfach zum Torvet (Stand Oktober 2026). An sieben Donnerstagen im Juli und August endet die Runde vor der Kirche, wo um 21 Uhr eine kurze Abendandacht von etwa 20 Minuten beginnt. Oft singen die Wächter auch für die Gäste der Restaurants und Kneipen und bekommen dafür einen kleinen Schnaps. Die Termine stehen auf visitringkoebing.dk.
Ausflüge rund um Ringkøbing
- Hvide Sande: 22 Kilometer südwestlich auf der Nehrung zwischen Fjord und Nordsee, mit Schleuse, Fischerhafen und dem bunten Tyskerhavnen. Dort haben wir die Tage davor verbracht.
- Søndervig: 9 Kilometer westlich an der Nordsee, der nächste Strand von Ringkøbing aus. Am Abend vor unserem Ringkøbing-Besuch haben wir hier den Sonnenuntergang in den Dünen erlebt. Seit 2022 gibt es in Søndervig auch das Ferienzentrum Lalandia mit tropischem Badeland.
- Lyngvig Fyr: der Leuchtturm auf der Düne, 18 Kilometer entfernt an der Straße nach Hvide Sande. Wir haben die 159 Stufen im Turm gezählt.
- Skjern Enge: das große Feuchtgebiet im Hinterland des Fjords. Am Nachmittag sind wir von Ringkøbing aus weiter dorthin gefahren.
- Weiter südlich an der Westküste: Ribe, die älteste Stadt Dänemarks, und die Insel Fanø vor Esbjerg.
Gut zu wissen: Parken, Anreise und Übernachten
Parken (Stand Oktober 2026): In Ringkøbing gibt es über 1.000 kostenlose Parkplätze, mehr als die Hälfte davon ohne Zeitbegrenzung. Wo eine gilt, brauchst du die Parkscheibe. In der Hochsaison von Juni bis September füllen sich die Plätze am Supermarkt SuperBrugsen und hinter dem Torvet zuerst. Eine Übersicht der Parkplätze hat das Stadtmarketing.
Anreise: Ab Hamburg sind es rund 390 Kilometer, ohne Pausen gut vier Stunden mit dem Auto. Mit der Bahn erreichst du Ringkøbing über die Strecke Esbjerg–Struer an der Westküste. Der nächste Flughafen ist Billund, rund 80 Kilometer entfernt.
Übernachten: Wer ein paar Tage an der Küste bleiben will, findet in und um Ringkøbing viele Unterkünfte, vom Hotel am Torvet bis zum Ferienhaus am Fjord: Unterkünfte in Ringkøbing.* Wir hatten unser Quartier bei Hvide Sande, die Details stehen im Hvide-Sande-Artikel.
Karte: Ringkøbing und Umgebung
Lohnt sich Ringkøbing? Unser Fazit
Ja, vor allem als Abstecher, wenn du an der Küste zwischen Hvide Sande und Søndervig Urlaub machst. Dort gibt es Strand, Dünen und Ferienhäuser, aber keine gewachsene Altstadt. Die findest du in Ringkøbing, mit Marktplatz, Kirche, Backsteingassen und einem Hafen, an dem die Fjordfischer noch ihre Netze aufhängen. Uns hat die Stadt richtig gut gefallen, sie ist ganz, ganz hübsch.
Wie bei fast allen dänischen Kleinstädten reicht ein halber Tag, vor allem wenn du wie wir kein großer Museumsgänger bist, sondern lieber draußen durch die Gassen bummelst und zwischendurch einen Kaffee trinkst oder ein Softeis isst. Für Familien ist Naturkraft am Stadtrand ein Ziel für den Rest des Tages, und wenn du im Juli oder August hier bist, bleib bis zum Abend und geh mit den Nachtwächtern mit.
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Häufige Fragen zu Ringkøbing
Wo liegt Ringkøbing in Dänemark?
Ringkøbing liegt in Westjütland, am Nordostufer des Ringkøbing Fjords. Bis zum Nordseestrand bei Søndervig sind es 9 Kilometer, nach Hvide Sande 22 Kilometer und ab Hamburg rund 390 Kilometer.
Schreibt man Ringkøbing oder Ringköbing?
Der dänische Name ist Ringkøbing, mit „ø“. Auf Deutsch wird oft Ringköbing geschrieben, gemeint ist dieselbe Stadt. Die ältere Schreibweise Ringkjøbing trägt bis heute das Hotel am Torvet im Namen.
Was ist der Ringkøbing Fjord?
Der Ringkøbing Fjord ist eine flache Lagune mit Brackwasser, etwa 300 Quadratkilometer groß und damit der größte Fjord Westjütlands. Ein schmaler Dünenstreifen trennt ihn von der Nordsee, verbunden ist er mit ihr über die Schleuse in Hvide Sande.
Hat Ringkøbing einen Strand?
Nein, Ringkøbing liegt am Fjord und nicht direkt an der Nordsee. Der nächste Nordseestrand ist bei Søndervig, 9 Kilometer westlich.
Wann laufen die Nachtwächter in Ringkøbing?
Im Juli und August jeden Abend um 20 Uhr ab dem Torvet. Mitgehen ist kostenlos, eine Anmeldung brauchst du nicht.
Wo parkt man in Ringkøbing?
Kostenlos, auf einem der über 1.000 Parkplätze in der Stadt. Mehr als die Hälfte hat keine Zeitbegrenzung, auf den übrigen brauchst du die Parkscheibe.
Ist Ringkøbing die glücklichste Stadt Europas?
Den Ruf hat die Stadt seit 2007. Damals kam eine Auswertung der Universität Cambridge zu dem Ergebnis, dass die Dänen die glücklichsten Menschen Europas sind, und als glücklichster Ort Dänemarks galt die Gegend um Ringkøbing. Seitdem wird Ringkøbing oft „Europas glücklichste Stadt“ genannt.
Wie viel Zeit sollte man für Ringkøbing einplanen?
Für Altstadt, Torvet und Hafen reicht ein halber Tag. Mit Naturkraft am Stadtrand wird ein ganzer Tag daraus.
Gibt es das Ringkøbing Museum noch?
Nein, nicht auf Dauer. Ringkøbing Fjord Museer hat angekündigt, das Ringkøbing Museum in der Herningvej am 28. Oktober 2026 dauerhaft zu schließen. Die Statue von Ludvig Mylius-Erichsen auf dem Platz Østerport davor steht weiterhin.
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